Biogasanlagen – Fluch oder Segen?
Alternative Energiegewinnung liegt stark im Trend. Die Tendenz, die nicht zuletzt wegen des Atomausstiegs, immer weiter weg von herkömmlichen Kraftwerken führt, ist aber nach wie vor erst im Aufkeimen. Doch neben allen den Lobgesängen, die in diesem Rahmen auf regenerative Energiegewinnung gesungen werden, findet auch immer mehr Ressentiment Gehör.
Umweltfreundlichkeit sehr wichtig
Kohle- und Atomkraftwerke decken zwar in etwa 60 % des noch immer wachsenden Stromverbrauchs in Deutschland, stehen aber in großer öffentlicher Kritik. Negative Auswirkungen auf die Umwelt, welche unter anderem durch eine starke CO₂-EmissionAllgemein: Aussendung von Störfaktoren in die Umwelt. Bei der Verbrennung bezeichnet man mit Emission den Ausstoß luftverunreinigender Stoffe wie Schwefeldioxid, Stickstoffoxid, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Grobstaub, Feinstaub oder Ruß. hervorgerufen werden, liegen hierbei stärker im Fokus als geringe Wirkungsgrade und mangelhafte Effizienz. Eine gute Umweltbilanz der Kraftwerke ist also von besonderer Wichtigkeit, wenn es um die Energiegewinnung der Zukunft geht.
Klimaneutralität in der Kritik
Biogasanlagen, also Kraftwerke bei denen durch die Vergärung von Biomasse„Unter dem Begriff „Biomasse“ werden sämtliche Stoffe organischer Herkunft (d.h. kohlenstoffhaltige Materie) verstanden. Biomasse beinhaltet damit - die in der Natur lebende Phyto- und Zoomasse (Pflanzen und Tiere), - die daraus resultierenden Rückstände (z.B. tierische Exkremente), - abgestorbene (aber nicht fossile) Phyto- und Zoomasse (z.B. Stroh) und - im weiteren Sinne alle Stoffe, die beispielsweise durch eine technische Umwandlung und/oder eine stoffliche Nutzung entstande sind bzw. anfallen […]“ KALTSCHMITT Martin (Hrsg.); HARTMANN Hans (Hrsg.); HOFBAUER Hermann (Hrsg.): Energie aus Biomasse : Grundlagen, Techniken und Verfahren. 2. Auflage. Berlin : Springer Verlag, 2001. – 2009 korrigierter Nachdruck. – S.2 Gas gewonnen wird, welches in meist angeschlossenen Kraftwerken verbrannt wird, würden diesem Kriterium genügen. Die Kohlenstoffdioxid-EmissionAllgemein: Aussendung von Störfaktoren in die Umwelt. Bei der Verbrennung bezeichnet man mit Emission den Ausstoß luftverunreinigender Stoffe wie Schwefeldioxid, Stickstoffoxid, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Grobstaub, Feinstaub oder Ruß. ist bei Biogasanlagen fast neutral und durch die Verbrennung von nachwachsender Biomasse„Unter dem Begriff „Biomasse“ werden sämtliche Stoffe organischer Herkunft (d.h. kohlenstoffhaltige Materie) verstanden. Biomasse beinhaltet damit - die in der Natur lebende Phyto- und Zoomasse (Pflanzen und Tiere), - die daraus resultierenden Rückstände (z.B. tierische Exkremente), - abgestorbene (aber nicht fossile) Phyto- und Zoomasse (z.B. Stroh) und - im weiteren Sinne alle Stoffe, die beispielsweise durch eine technische Umwandlung und/oder eine stoffliche Nutzung entstande sind bzw. anfallen […]“ KALTSCHMITT Martin (Hrsg.); HARTMANN Hans (Hrsg.); HOFBAUER Hermann (Hrsg.): Energie aus Biomasse : Grundlagen, Techniken und Verfahren. 2. Auflage. Berlin : Springer Verlag, 2001. – 2009 korrigierter Nachdruck. – S.2 wie beispielsweise Mais oder Zuckerrüben, besteht nicht nur eine gute Grundlage für eine dezentrale Energiegewinnung. Die Funktionsweise der Kraft-Wärme-Kopplung, die darüber hinaus auch staatlich gefördert wird, bietet außerdem großes Potential. Doch neben all den positiven Aspekten könnten durch eine Zunahme der Anzahl von Biogasanlagen auch negative Konsequenzen entstehen.
Biodiversität in Gefahr
Viele Naturschützer sehen die Artenvielfalt der heimischen Natur in Gefahr. Vor allem der vermehrte Anbau von Mais, welcher bei Biogasanlagen hauptsächlich zur Verwendung kommt, wird mit großer Skepsis betrachtet. Allein in Schleswig-Holstein verdoppelte sich im letzten Jahr der Maisanteil auf mehr als 200.000 Hektar. Besonders für das Grundwasser sei diese Entwicklung oft verheerend, da das Wachstum des Mais mit Dünger unterstütz wird und dieser vereinzelt in das Grundwasser eindringt.
Buchtip
Das Buch Einsatzmöglichkeiten der Bioenergie in Abhängigkeit von der Raum- und Siedlungsstruktur: Wärmetechnologien zwischen technischer Machbarkeit, ... Wirksamkeit und sozialer AkzeptanzExperten geben Entwarnung
Führende Experten sind sich aber einig, dass eine Zunahme des Maisanbaus nicht nur negative Folgen mit sich bringt. Im Gegenteil würde sogar die Biodiversität erhöht werden, da nun neben Raps und Weizen eine weitere Art angebaut wird. Der Anbau von Mais ist darüber hinaus im Vergleich zu anderen Anbauprodukten pflegeleichter und effizienter in der Energiegewinnung.
Wie alle Methoden zur Energiegewinnung sind also auch Biogasanlagen mit Vor- und Nachteilen behaftet. Gegenüber Kohle- oder Atomkraftwerken sind diese „grünen“ Energielieferanten jedoch klar im Vorteil.
Quelle: http://www.shz.de/
Alles über Pellets
In der Heizungsbranche ist er in aller Munde, doch nur einige Verbraucher wissen genauer über den folgenden Begriff Bescheid: PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. . Das PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. in sogenannten Pelletöfen oder Pelletheizungen verheizt werden, ist noch vielen bewusst. Aber woraus diese kleinen, brennbaren Körper bestehen oder wie sie gar produziert werden, ist nur wenigen klar.
Hintergrund
Der Begriff Pellet bedeutet im Englischen „Bällchen“ oder „Kügelchen“. PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. sind also kleine kugel- oder zylinderförmige Körper aus zusammengepresstem Material. Stark vereinfacht ausgedrückt, sind PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. demnach nur sehr, sehr kleine Briketts. Der Prozess der Pelletierung wird hingegen gewählt, um den Umgang mit dem Grundstoff zu erleichtern:
• Durch das Zusammenpressen von beispielsweise Sägemehl verdreifacht sich die Schüttdichte des Ausgangsmaterials auf einen Wert von rund 650 kg/m³, wodurch das Sägemehl wesentlich platzsparender gelagert werden kann.
• Durch die Pelletierung wird unnötige Staubentwicklung bei der Lagerung oder dem Transport vermieden.
• PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. aus demselben Material sind in Größe und Gewicht standardisiert. Deshalb können Fördersysteme (z.B. Förderschnecken bei Pelletheizungen) betrieben und eine gute Dosierbarkeit gewährleistet werden.
• PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. können viel besser transportiert werden als lockeres Material.
• Setzt sich das Ausgangsmaterial aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, kann durch eine Pelletierung eine Entmischung vermieden werden.
Pellets, Einsatz in …
umweltfreundlichen und effizienten Pelletheizungen. Pelletheizungen stellen eine gute Alternative zu Öl- oder auch Gasheizungen dar. Mit einer Pelletheizung machen sich Wohneigentümer unabhängig von fossilen Brennstoffen und deren sprunghaft steigenden Preisen. Das Verbrennen von PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. in einer modernen Pelletheizung stellt eine preisgünstige und umweltbewusste Form der Wärmeerzeugung dar. PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. verbrennen CO₂-neutral, d.h. bei ihrer Verbrennung setzen sie nur so viel CO₂ frei, wie der Baum während seines Wachstums gespeichert hat. Zudem ist mittels einer Pelletheizung eine Heizkostenersparnis von bis zu 40% möglich (im Vergleich zu dem Heizen mit Öl).
Herstellung
Generell gibt es vier verschiedene Pellet-Arten, die als Brennstoffe dienen: Holzpellets, welche aus Sägemehl oder anderen Holzabfällen bestehen, Torfpellets, Strohpellets und Restwertpellets, die aus Rückständen von Getreideerzeugnissen produziert werden. Diese Rohmaterialien werden stark zerkleinert im trockenen Zustand durch eine Art Gitter, eine sogenannte Flachmatritzenpresse, gepresst und somit gleichmäßig verdichtet. Unter Umständen muss ebenfalls etwas Bindemittel hinzugefügt werden. Diese Produktionsmethode ist in ihrem Energieverbrauch überaus sparsam.
Durch diese Vorteile und durch ein durchaus attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis finden PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. als Brennstoff eine immer größere Anhängerschaft. Pelletöfen weisen durch eine verbesserte Technik einen sehr hohen BrennwertVollständig freiwerdende Wärmemenge eines Brennstoffes bei der Verbrennung.
Wärme aus der Verbrennung und Wärme, welche bei der Kondensation des Wasserdampfes entsteht.
Damit ist ein Wirkungsgrad > 100 möglich.
auf, wodurch PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. herkömmliche biogene Brennstoffe immer mehr ablösen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pellet
Förderung von Pelletheizung nach der BAFA
Durch eine Förderung von Heizungen versucht die Bundesregierung den Energiewandel in Deutschland zu beschleunigen und zu kontrollieren. Insbesondere Pelletheizung stehen wegen ihrer guten Umweltbilanz des Öfteren im Fokus der Förderungen, wie die neue Pelletheizung-Förderung der BAFA beweist.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert:
• Holzpelletöfen mit Wassertasche
• Pelletheizungen
• Hackschnitzelheizungen
• besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel
• Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets und Scheitholz
Ausnahme: In Neubauten sind Biomasseanlagen zurzeit grundsätzlich von einer Förderung ausgeschlossen.
Der Antrag auf Förderung ist unter Verwendung des aktuellen Antragsformulars, welches auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) zu finden ist, zu stellen.
Eine Förderung der BAFA wird nach Basisförderung und Bonusförderung unterschieden:
Besonderheiten der Basisförderung
Diese Förderung erhalten Anlagen zur Verbrennung von fester Biomasse„Unter dem Begriff „Biomasse“ werden sämtliche Stoffe organischer Herkunft (d.h. kohlenstoffhaltige Materie) verstanden. Biomasse beinhaltet damit
- die in der Natur lebende Phyto- und Zoomasse (Pflanzen und Tiere),
- die daraus resultierenden Rückstände (z.B. tierische Exkremente),
- abgestorbene (aber nicht fossile) Phyto- und Zoomasse (z.B. Stroh) und
- im weiteren Sinne alle Stoffe, die beispielsweise durch eine technische Umwandlung und/oder eine stoffliche Nutzung entstande sind bzw. anfallen […]“
KALTSCHMITT Martin (Hrsg.); HARTMANN Hans (Hrsg.); HOFBAUER Hermann (Hrsg.): Energie aus Biomasse : Grundlagen, Techniken und Verfahren. 2. Auflage. Berlin : Springer Verlag, 2001. – 2009 korrigierter Nachdruck. – S.2
(Holz) für die thermische Nutzung. Es ist zu beachten, dass nur solche Anlagen förderfähig sind, die der Bereitstellung des Wärmebedarfs eines Gebäudes dienen. Zudem muss für dieses Gebäude vor dem 01. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt worden bzw. eine Bauanzeige gestattet worden sein. Es muss sich des Weiteren um ein Gebäude handeln, dass bereits vor dem 01. Januar 2009 über eine Heizungsanlage verfügte.
Besonderheiten der Bonusförderung
Um für außerordentlich innovative und effiziente Anwendungen von Biomasseanlagen Anreize zu schaffen, werden diese neben der Basis- zusätzlich durch eine Bonusförderung unterstützt. Diesen Bonus erhält man nur, wenn neben der Heizungsanlage auch eine förderfähige Solaranlage installiert wird. Geht der Antrag hierfür vor dem 30. Dezember 2011 ein, beträgt der Förderbetrag 600 Euro. Ab dem 31. Dezember 2011 als Antragseingangstag verringert sich die Förderung auf 500 Euro.
