Kristallheizungen holen die Sonne ins Zimmer
Seit September des vergangenen Jahres ist ein Patent auf eine neuartige Weiterentwicklung von Infrarot- und Steinheizungen angemeldet: Die Kristallheizung. Dabei wird die Oberfläche durch Kristalleinlagen so verändert, dass bedingt durch die vielen, verschieden ausgerichteten Einzelkristalle, ganz wie bei der Sonne, turbulente Wärme entsteht. Viele unterschiedliche Wärmewellen, die sich überlagern, sorgen für „weiche Strahlung“. Die „starke“ Direktwärme von bisherigen Strahlungsheizungen gehört somit der Vergangenheit an.
Strahlenheizungen, die trotz niedrigen Energieverbrauchs angenehme Wärmewellen durch den Raum senden, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nicht zuletzt wegen der ansprechenden Optik, die Steinheizungen oder in Spiegel integrierte Infrarotheizungen bieten. Dieser optische Faktor wurde durch die Verwendung von Kristallen, vornehmlich von Amythyst, erhöht. Vor allem aber wenn es um das Empfinden der Wärme geht, haben Kristallöfen ihren Konkurrenten etwas voraus. Durch das Überlagern der Wärmewellen werden diese als viel angenehmer und sanfter empfunden, was sich auf das ganze Raumklima positiv auswirkt. Auch die positive energetische und reinigende Wirkung, die Kristallen in der Esoterik nachgesagt wird, spielt eine wichtige Rolle.
Individuelle Fertigung
Kristallöfen gibt es in der Ausführung mit oder ohne Umluftschacht. Bei 250 Watt wird eine Wärme von bis zu 150°C erreicht. Diese circa 15 kg schweren Öfen können somit einen Raum einer Fläche von 12 bis 15 m² heizen. Jeder Kristallofen ist wegen der einzigartigen Form des Kristalls eine Sonderanfertigung und wird auf Anfrage produziert, weshalb eine große Preisspanne üblich ist. Sie sind daher auch in verschiedenen Ausführungen, wie beispielsweise als Stand- oder Tischmodell erhältlich.Wie alle Elektrogeräte müssen Kristallheizungen vor Wasser geschützt werden. Durch die hohe Temperaturen sollten der Umgang mit Kristallheizungen von Vorsicht geprägt werden.
Quelle: http://kristallheizung.de/
Sicherheit und Qualität von PV-Anlagen durch TÜV Prüfung
Der TÜV Thüringen ist in der Vergangenheit auf mangelhaft installierte PV-Anlagen aufmerksam geworden. Auf Grund dessen rät die Prüfanstalt dazu, auf zertifizierte Fachfirmen und den Solarausweis zu achten.
Bei ihren Inspektionen stellten die Photovoltaik-Experten immer häufiger Mängel an den Solaranlagen fest: annähernd jede zweite PV-Anlage ist nicht fachgerecht installiert. Insbesondere bei der Kabelverlegung oder bei dem Blitzschutz, so Olaf Kraft vom TÜV Thüringen, weisen Solaranlagen vielerorts erhebliche Schwachstellen auf. Durch fehlerhafte Verschraubungen und unzureichend montierte Anlagenelemente sowie Verbindungskomponenten können im Nachhinein auf den Anlagenbetreiber erhebliche Kosten zukommen.
Um PV-Anlagen
Der Kriterienkatalog des TÜV Thüringen für eine zertifizierte Fachfirma für PV-Anlagen:
- Prüfung der Konzeptphase
- Prüfung der Planung und Projektierung
- Prüfung von Montage, Installation, Inbetriebnahme bis hin zur Abnahme der PV-Anlage
Auf Grund der eingehenden Prüfung von PV-Anlagen Sachverständigen und deren Betrieben wird ein hoher Qualitätsanspruch verwirklicht und an die Verbraucher weitergegeben.
Grundsätzlich gilt, wer in eine PV-Anlage investieren möchte, der sollte sich bereits im Vorfeld umfangreich informieren. Ausschlag für eine Investitionsentscheidung können Ertragsgutachten geben, welche die langfristige Ausbeute einer PV-Anlage berechnen. Zudem empfiehlt Kraft auf den Solarausweis zu achten. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Anlagenpässen können Betreiber und Investoren von Solarstrom mit einem solchen Pass Sicherheit darüber haben, dass ihre PV-Anlage von einem unabhängigen Sachverständigen auf ihre Sicherheit und sachgemäße Installation begutachtet wurde.
Quelle: http://www.photon.de/newsletter/document/45402.pdf
Gefahrenquelle Tischkamin
Tischkamine fanden in den letzten Jahren eine große Anhängerschaft. Diese hauptsächlich kleineren Glasbehälter, in denen meist mit brennbarem Bioethanol betriebene Flammen lodern, können zwar nicht große Kaminfeuer ersetzen, aber doch für Behaglichkeit sorgen. Ein solches Miniaturfeuer kann auf jedem beliebigen Tisch platziert werden und auch der Betrieb ist kinderleicht. Erste Modelle dieses Dekoartikels sind bereits für kleines Geld zu haben. Doch vor allem preisgünstige Geräte weisen erhebliche technische Mängel auf und bergen somit Gefahrenpotential.
TischkamineDoch eine noch größere Gefahrenquelle liegt im zu geringen Gewicht der Tischkamine. Wird der Kamin durch einen Stoß umgeworfen, tritt die Brennflüssigkeit aus. Dadurch entsteht ein großflächiger Brand, der sich in weniger als einer Minute auf das ganze Zimmer ausbreiten kann. Von amateurhaften Löschversuchen ist stets abzuraten, da sich Brände, die auf diese Weise entstanden sind, nicht löschen lassen. Nur das kontrollierte Ausbrennen, überwacht durch die Feuerwehr, bleibt dann noch als Alternative.
Um diese Gefahren zu vermeiden, gilt es beim Kauf eines Tischkamins einiges zu beachten: Er muss mindestens einen Stoß von 25 kg aushalten, ohne umzukippen. Nur so ist gewährleistet, dass durch Stöße von Kindern oder größeren Haustieren kein Brand entstehen kann. Ein weiterer wichtiger Faktor, auf den geachtet werden muss, ist die Erhitzung der Glasscheiben. In manchen Fällen erreichen die Scheiben, die das Feuer eingrenzen, eine Temperatur von über 100° C. Wenn man während des Betriebs des Tischkamins die Scheiben berührt, kann es zu starken Verbrennungen kommen. Daher sollte bei der Auswahl des Modells darauf geachtet werden, dass sich die Scheiben nicht zu stark erhitzen. Hinzu kommt, dass ein durch Schmerz ausgelöstes, reflexartiges, unkontrolliertes Zurückziehen der Hand den Tischkamin leicht umstoßen kann. Als weiterer Punkt ist der Löschmechanismus zu beachten. Es sollte möglich sein die Flammen ohne einen Löschstab oder andere unsichere Methoden, die sich erwärmen können, zu löschen. Ein Beispiel hierfür wäre ein Mechanismus, der die Luftzufuhr unterbindet, wodurch das Feuer erlöschen würde. Beim Anzünden des Kamins muss darauf geachtet werden, ob dieser gut abgekühlt ist, weil sonst Restbestände des Ethanols entzündet werden können. Durch diese kleine Explosion können die Hände wie auch das Gesicht schwer verbrannt werden. Auch bei der Wahl des Aufstellortes lassen sich potentielle Gefahren umgehen, weshalb dieser nur mit Bedacht gewählt werde sollte.
Für den Kauf eines Tischkamins sind ausschließlich professionelle Händler zu empfehlen, bei denen der Kamin getestet werden kann. Abzuraten ist auch von zu preiswerten Modellen, weil die dafür nötigen Sparmaßnahmen meistens auf Kosten der Qualität und Sicherheit durchgeführt werden. Aber vor allem gilt es immer im Hinterkopf zu bewahren, dass Tischkamine, ganz gleich wie sicher oder hochwertig sie hergestellt wurden, ein gewisses Restrisiko bergen und daher auf keinen Fall unbeaufsichtigt betrieben werden dürfen.
Quelle: http://www.suite101.de/content/gefahrenpotenzial-tischkamin---ueber-kriterien-risiken--maengel-a95992
