Gratis Heizöl als Modernisierungsprämie
Das Institut für Wärme und Öltechnik e.V. (IWO) will die Bereitschaft zur Modernisierung veralteter Heizungsanlagen erhöhen. Aus diesem Grund startete der IWO gemeinsam mit namhaften Heizungsbauern am 1. August die Aktion „Deutschland macht Plus“: Noch bis zum Ende des Jahres erhalten Heizungsmodernisierer nach der Montage einer effizienten Öl-Brennwertheizung eine Prämie von bis zu 500 Litern Heizöl.
Heizungsmodernisierung ist Umweltschutz
Mit der Aktion „Deutschland macht Plus“ will die deutsche Mineralölwirtschaft neben einer Erhöhung der Heizungsmodernisierungsraten vor allem ihr Engagement zur Energieeffizienzsteigerung betonen. Die Aktion soll gestützt von Fakten, wie beispielsweise der Tatsache, dass eine moderne Öl-Brennwertheizung kombiniert mit einer Solarthermieanlage ein Energieeinsparpotential von bis zu 40 Prozent aufweist, das Bewusstsein schaffen, das mit einer Heizungsmodernisierung beachtlich zum Umweltschutz beigetragen werden kann.
Deutschland macht Plus
Ersetzt man die alte Heizungsanlage innerhalb des Aktionszeitraums vom 1. August bis 31. Dezember 2011 mit einem neuen Öl-Brennwertgerät in der Kombination mit Solarthermie erhält man einen Gutschein über 500 Liter Heizöl. Für ein Öl-Brennwertgerät ohne Solarthermie erhält man einen Gutschein über 350 Liter Heizöl. Generell gilt diese Aktion für alle Heizungsmodernisierer; also auch für Neubauten. Die einzige Bedingung ist, dass die Installation des Brennwertkessels, der von einem der beteiligten Heizungsbauer hergestellt worden sei muss, von einem registrierten Handwerksbetrieb durchgeführt wird. Anschließend kann der Gutschein im Rahmen einer Heizölbestellung über mindestens 1500 Liter ausschließlich bei einem Aktions-Partner des Mineralölhandels eingelöst werden. Der Wert des Öl-Gutscheines wird schließlich per Verrechnungsscheck rückerstattet.
Selbstverständlich beeinträchtigt die Teilnahme an der Aktion „Deutschland macht Plus“ nicht die Höhe der Fördersumme des Marktanreizprogramms. Noch bis zum Ende diesen Jahres wird die Installation einer Öl-Brennwertheizung im Kombination mit Solarthermie mit einem Betrag von 600 € gefördert.
Informationen zur Teilnahme
Um an der Aktion „Deutschland macht Plus“ teilzunehmen, genügt es, sich auf www.deutschland-macht-plus.de zu registrieren. Über die Webseite, die als zentrales Kommunikationselement der Aktion fungiert, können sowohl Interessenten an einer Heizungsmodernisierung als auch Heizungsfachbetriebe alle für eine Kooperation nötigen Schritte vornehmen. In diesem Zusammenhang unterstützt eine Installateur-Suche nach Postleitzahl das Finden eines an der Aktion teilnehmenden Betriebs aus der Region. Marktpartner erhalten mit der Anmeldung ein umfassendes Werbemittelpaket sowie einen Versandkostenzuschuss von bis zu 5000 €, um die angebotenen Aktionswerbemittel an Kunden zu verteilen.
Weitere Informationen zur Aktion „Deutschland macht Plus“ sowie die Möglichkeit zur Teilnahme finden Sie auf www.deutschland-macht-plus.de
Warmwasserverbrauch verringern
In privaten Haushalten verbraucht die Bereitstellung von Warmwasser nach der Raumbeheizung die meiste Energie. Im Jahr 2007 wurden in deutschen Haushalten insgesamt 77 Milliarden Kilowattstunden Energie für die Erzeugung von Warmwasser verwendet. Warum also nur durch die Modernisierung der Heizungsanlage Kosten einsparen, wenn die Bereitstellung von Warmwasser ähnlich großes Potential bietet?
Warmwassersparen ist Energiesparen
Den meisten ist Mittlererweile bekannt, dass eine Dusche weniger Energie verbraucht als ein Vollbad. Nur wenige jedoch wissen, wie enorm dieser Verbrauchsunterschied tatsächlich ist: Im Durschnitt verbraucht ein Vollbad drei- bis viermal mehr Energie und Wasser als das Duschen. Aber auch durch andere kleine Veränderungen der täglichen Gewohnheiten lassen sich die Energiekosten signifikant verringern. Spül- oder Waschmaschinen beispielsweise sollten stets nur komplett gefüllt betrieben werden. Hierbei gilt es auch die Energieeffizienzstufe des jeweiligen Gerätes zu beachten, da moderne Geräte viel sparsamer und energieeffizienter sind als ältere.
Fast ein Fünftel aller deutschen Haushalte erhitzt ihr Wasser mit Hilfe eines Durchlauferhitzers. Oft sind diese jedoch falsch eingestellt. DurchlauferhitzerEin Durchlauferhitzer erhitzt das Wasser nach Bedarf, d.h. wenn es gebraucht wird. Im Gegensatz dazu steht der Warmwasserspeicher (auch Boiler genannt), welcher erhitztes Wasser speichert. Er findet oftmals bei der dezentralen Warmwasserversorgung Einsatz. sollten das Wasser optimalerweise auf eine Temperatur erwärmen, bei welcher es ohne die Zumischung von kaltem Wasser genutzt werden kann, da die Energieverluste bei diesem Vorgang immens sind.
WarmwasserspeicherEin Warmwasserspeicher, auch Boiler genannt ist eine Apparatur, die Wasser erwärmt und dieses im integrierten Wasserspeicher bevorratet. Im Gegensatz dazu steht der Durchlauferhitzer, welcher das Wasser nach Bedarf erhitzt und über keinen Speicher verfügt. an individuelle Bedürfnisse anpassen
Die Temperatur des Wassers sollte bei der zentralen Warmwassererzeugung mit einer Öl- oder Gasheizung nicht über 60° Celsius gestellt werden. Diese Temperatur genügt in der Regel, um das Wasser ausreichend zu erhitzen und dabei Keime abzutöten. Auch der WarmwasserspeicherEin Warmwasserspeicher, auch Boiler genannt ist eine Apparatur, die Wasser erwärmt und dieses im integrierten Wasserspeicher bevorratet. Im Gegensatz dazu steht der Durchlauferhitzer, welcher das Wasser nach Bedarf erhitzt und über keinen Speicher verfügt. sollte genau an die persönlichen Anforderungen angepasst sein. Ist dieser nämlich zu groß, geht ungenutzte Energie verloren. Im Urlaub sollte der WarmwasserspeicherEin Warmwasserspeicher, auch Boiler genannt ist eine Apparatur, die Wasser erwärmt und dieses im integrierten Wasserspeicher bevorratet. Im Gegensatz dazu steht der Durchlauferhitzer, welcher das Wasser nach Bedarf erhitzt und über keinen Speicher verfügt. komplett abgestellt werden. Rohrleitungen, die gar nicht oder nur unzureichend gedämmt sind, verbrauchen ebenfalls unnötig Energie.
Energiesparende Armaturen
Im Handel werden für alle Haushaltsanwendungen Armaturen und Aufsätze angeboten, welche helfen Wasser und somit Energie zu sparen. Duschunterbrecher und Durchflussbegrenzer zählen zu diesen Hilfsmitteln. Sparduschköpfe und Strahlregler können anstatt eines Siebes auf die Armatur geschraubt werden. Diese mischen dem Wasser automatisch Luft bei, durch welche sich der Wasserverbrauch ohne merklichen Unterschied um die Hälfte reduziert. Einhebelmischer erleichtern zusätzlich die Bedienung und optimale Einstellung der Wassertemperatur, wodurch eine unnötige Beimischung von kaltem Wasser und die draus resultierende Verschwendung von Energie vermieden werden kann.
Kleiner Aufwand große Einsparungen im Wasserverbrauch
So vielseitig die Möglichkeiten zum Energiesparen sind, so einfach lassen sich die meisten von ihnen umsetzen. Das Einsparpotential, das eine Verminderung des Warmwasserverbrauchs birgt, sollte keines Falls vernachlässigt werden. Erst durch die Kombination eines sparsamen Verbrauchs von Warmwasser und einer energieeffizienten Heizungsanlage lassen sich die Energiekosten bestmöglich minimieren.
Quelle: www.thema-energie.de
Energieausweis schafft mehr Transparenz
Der seit 2009 im Rahmen der EnergieeinsparverordnungEnergieeinsparverordnung = EnEV Ziel dieser Verordnung ist es den Heizwärmebedarf von Gebäuden zu begrenzen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf neu errichtete Gebäude gelegt, deren Heizwärmebedarf rechnerisch einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf. Wie dieser Wert eingehalten wird, ist dem Planer überlassen, es wird lediglich die Obergrenze festgelegt. Hierbei wird der Einsatz erneuerbarer Energien belohnt, da diese positiv in die Rechnung mit eingehen. Energien mit hohen Umwandlungsverlusten wie beispielsweise Strom gehen hingegen negativ mit ein. Um die Obergrenze nicht zu überschreiten ist eine Kombination hochwertiger Wärmedämmung mit hochwertiger Heiztechnik von Nöten. Für Altbauten gilt die EnEV erst, wenn größere Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen durchgeführt werden. Wird das Haus verkauft bzw. neu vermietet, ist die Ausstellung eines Energieausweises vorgeschrieben, der Aufschluss über den Energieverbrauch des Gebäudes gibt. (EnEVEnergieeinsparverordnung. Teil des deutschen Baurechts. Enthält technische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauch. Siehe Energieeinsparverordnung.) eingeführte Energieausweis sorgte für viel Diskussionsstoff. Neben allen kritischen Stimmen, die den Energieausweis als absolut unnötig erachteten, wurde jedoch für viele schnell deutlich, dass dieser fast ausschließlich Vorteile mit sich bringt. Besonders für alle, die eine Wohnung mieten oder ein Gebäude kaufen wollen, ist der Energieausweis sogar bares Geld wert.
Versteckte Kostenfallen
Da die Energiepreise immer weiter steigen und somit auch die Heizkosten in die Höhe treiben, ist ein Überblick über den Energiehaushalt eines Gebäudes unverzichtbar. Interessenten einer Immobilie wollen schließlich genauestens über den Zustand und die Effizienz der Heizungsanlage sowie über die WärmedämmungReduzierung der Wärmeverluste eines Gebäudes. Entscheidend ist für die Wärmedämmung neben der Bauweise der Einsatz von Dämmstoffen. Man unterscheidet Innen-, Außen- und Kerndämmung. Als Kerndämmung wird die Form der Wärmedämmung der Außenwände bei zweischaligen Mauerwerken bezeichnet. der Fassade Bescheid wissen. Wer weiß, ob nicht aufgrund eines überholten energetischen Zustandes eine versteckte Kostenfalle lauert? Denn erst kürzlich veröffentlichte der Bundesverband des Schornsteigerhandwerks (ZIV) eine Studie, die die Zahl sanierungsbedürftiger Heizungsanlagen in Deutschland auf fast 3 Millionen festlegt.
Energieausweis ist Pflicht
Diese Transparenz bringt nun der Energieausweis. Alle Wohn- und Nichtwohngebäude, die vermietet, verkauft oder verpachtet werden, brauchen seit 2009 einen Energieausweis. Für Neubauten gilt eine entsprechende Pflicht bereits seit 2002. Diese Unterlagen müssen einem potentiellen Käufer, Mieter oder Pächter vorgelegt werden, wobei eine gute Energiebilanz natürlich auch zu Marketingzwecken verwendet werden darf. Die Gültigkeit eines Energieausweises beläuft sich auf 10 Jahre.
Energetische Zustand und Verbesserungsvorschläge
Auskunft gibt der Energieausweis über den Zustand von Wänden, Fenstern, Dach und Heizung. Herzstück des Ausweises ist eine Farbskala von grün bis rot, welche veranschaulicht, wie viel Energie in diesem Gebäude im Durchschnitt für Heizung und Warmwasser verwendet wird. Außerdem werden mögliche Ansatzpunkte für eine Modernisierung genannt. Diese zeigen, welche Maßnahmen durchgeführt werden können und welche Sanierungskosten in den Folgejahren anfallen könnten. Eine Pflicht, diese Vorschläge auch in die Tat umzusetzen, besteht nicht.
Zwei Varianten des Energieausweises
Den Energieausweis gibt es in zwei Varianten: Als Verbrauchsausweis gibt er auf Basis der Heizkostenabrechnung Auskunft über Energieverbrauch der Bewohner in den letzten drei Jahren. Die für Interessenten an einem Gebäude attraktivere Version, der Bedarfsausweis, richtet sein Augenmerk stärker auf die baulichen Bestandteile des Gebäudes. Individuelle Heizgewohnheiten bleiben bei diesem Energieausweis völlig außen vor.
Quelle: www.dena.de
