Luftfeuchtigkeit und ihr Beitrag zum Raumklima

Veröffentlicht am 27. Januar 2011 von Denise Krause
Tags: Wissenswertes

Ein enorm wichtiger Faktor im Wohnbereich ist die Luftfeuchtigkeit. Trotz ihrer hohen Bedeutung für den Wohnkomfort und die Gesundheit wird die Luftfeuchtigkeit aber häufig unterschätzt und ist vielfach nicht ideal.

Ganz grundsätzlich bezeichnet der Begriff der Luftfeuchtigkeit den Gehalt des Wasserdampfes in Räumen. Im Zusammenhang mit Räumen wird die Luftfeuchtigkeit vielfach als relative Luftfeuchtigkeit in Prozenten angegeben. Dieser Wert bezeichnet das Verhältnis des momentanen Wasserdampfgehalts in der Luft zum maximal möglichen Wasserdampfgehalt bei derselben Temperatur und demselben Druck. Im Wohnbereich unterliegt die Luftfeuchtigkeit natürlichen, wetter- oder wohnverhaltensbedingten Schwankungen.

Im idealen Raumklima liegt die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60%.

Ist die Luft jedoch zu feucht, besteht die Gefahr der Schimmelbildung. Kondensierender Wasserdampf an den Fensterscheiben ist dabei ein indirekter Nachweis für die hohe Luftfeuchtigkeit. Abhilfe können sogenannte Luftbefeuchter , elektrischer Art oder mit Granulat gefüllt, schaffen. Ein simpler Haushaltstipp kann sein, Schälchen mit Salz aufzustellen sowie gut und regelmäßig zu lüften. Der Grund für zu feuchte Raumluft könnte aber auch sein, dass die Außenwände nur unzureichend gedämmt sind. Dies zu beheben bedarf eines größeren Aufwands.


Ist die Luft hingegen zu trocken, wird das Raumklima als unangenehm empfunden. Die Schleimhäute können austrocknen und machen sie so anfälliger für das Eindringen von Krankheitserregern. Zudem kann eine zu trockene Raumluft zu erhöhten Heizkosten führen. Das kommt daher, dass trockene Luft subjektiv oft als weniger warm empfunden wird als feuchte. Luftbrunnen, Verdunstungsgefäße an oder über den Heizkörpern können zum Beispiel helfen, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, um so ein gesundes Raumklima herzustellen und Heizkosten zu sparen.

Wandheizung- gesunde Wärme aus der Wand

Veröffentlicht am 24. Januar 2011 von Kristina Weber
Tags: Heizung

Historisch betrachtet, hat die Wandheizung eine lange Geschichte. Bereits die alten Römer nutzten das Prinzip der Fußboden- und Wandheizung. Hohlräume im Fußboden bzw. in den Wänden wurden durch Abgase und/oder durch warme Luft beheizt.
Heute gehört die Wandheizung zur Familie der FlächenheizungHeizungs- oder Kühlungsvarianten, die Wärme über die Fläche der Bauteile eines Gebäudes abgeben bzw. aufnehmen. Bsp.: Fußboden-, Wand-, Decken-, Bauteilheizung . Sie sorgt für die Beheizung der Räume durch Wärmeabgabe der Wände mit einem relativ hohen Strahlungsanteil (Abgabe der Wärme an den Raum). Bei der Wandheizung werden Heizungsrohre statt im Boden, wie bei der Fußbodenheizung, an der Wand verlegt.

Dabei spielt es bei einer Wandheizung keine Rolle, ob mit FernwärmeHierbei werden Gebäude zur Versorgung mit Heizung und Warmwasser mit Wärme beliefert. Diese wird in großen Kraftwerken gewonnen und über wärmegedämmtes Rohrsystem transportiert. , Öl, Gas oder erneuerbaren Energien geheizt wird. Zudem punkten Wandheizungen bei der Sparsamkeit und Behaglichkeit, so die Verbraucher.

Montage

Vorgefertigte Rohrregister lassen sich trocken direkt auf der massiven Ziegelwand anbringen. Die Trockenbausysteme der Firma WEM beispielsweise eignen sich für Wand- und Deckenkonstruktionen aus Lehm. Um einen effizienten Betrieb der Wandheizung zu gewährleisten müssen Außenwände über eine gute WärmedämmungReduzierung der Wärmeverluste eines Gebäudes. Entscheidend ist für die Wärmedämmung neben der Bauweise der Einsatz von Dämmstoffen. Man unterscheidet Innen-, Außen- und Kerndämmung. Als Kerndämmung wird die Form der Wärmedämmung der Außenwände bei zweischaligen Mauerwerken bezeichnet. verfügen.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Trocken- und Nasssystemen, wobei beim ersteren die Heizrohrleitungen in Trockenbauweise installiert werden, beim Nasssystem werden sie im Putz verlegt. Wandheizung eignet sich sehr gut zum nachträglichen Einbau in bereits bestehenden Gebäuden. Vielfach wird auch die Wandheizung mit Fußbodenheizung kombiniert installiert.

Energieeinsparung und Umweltverträglichkeit

Die Fachleute sind sich darin einig, dass die Wärmeausstrahlung durch eine FlächenheizungHeizungs- oder Kühlungsvarianten, die Wärme über die Fläche der Bauteile eines Gebäudes abgeben bzw. aufnehmen. Bsp.: Fußboden-, Wand-, Decken-, Bauteilheizung das angenehmste und gesündeste Raumklima erzeugt. Kein Wunder also, dass der Wandheizung, bedingt durch die großen Strahlungsflächen, eine überaus hohe Behaglichkeit bescheinigt wird. Das zeigt sich auch daran, dass die Wandheizung bei gleichem Wärmeempfinden mit einer 2 °C bis 3 °C niedrigerer Raumlufttemperatur als sonst üblich auskommt.
Somit erreicht man eine langfristige Reduzierung der Heizkosten, es schließt sich eine Wertsteigerung der Immobilie an und zudem ist die Wandheizung eine umweltschonende Art des Heizens, das sie mit alternativen Energiesystemen kombiniert werden kann.

Weitere Vorteile der Wandheizung:

- Ganz generell ist eine flexiblere Regelung (Umfang, Einsatzräume, Kombination mit anderen Heizungstypen) bei der Wandheizung möglich
- Von Verbrauchern wird häufig eine behagliche Strahlungswärme angegeben
- Geringere Belastung durch Allergene auf Grund einer geringen bis keinen Staubaufwirbelung
- Verminderung des Schimmelrisikos und Eindämmung der Ausbreitung von Hausstaubmilben
- Im Vergleich zur nass verlegte Fußbodenheizung kostengünstigerer Einbau
- Möglichkeit, die Räume frei zu gestalten, ohne dabei auf Heizkörper Rücksicht nehmen zu müssen

Nachteile einer Wandheizung:

- Die Wandfläche darf nicht mit Möbeln verstellt noch mit Nägeln versehen werden
- Im Schadensfall ist die Reparatur häufig kompliziert

Trotz zurückgehender Baufertigstellungen, hat der Einsatz der FlächenheizungHeizungs- oder Kühlungsvarianten, die Wärme über die Fläche der Bauteile eines Gebäudes abgeben bzw. aufnehmen. Bsp.: Fußboden-, Wand-, Decken-, Bauteilheizung zugenommen. Dazu tragen neben der thermischen Behaglichkeit auch die architektonischen und energetischen Verfahrensvorteile bei. Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Wandheizung einer guten Planung bedarf. Dafür bietet die im Markt angebotene Systemvielfalt Lösungen für individuelle Sanierungs- und Renovierungswünsche.

Pelletofen - eine sparsame und saubere Art zu heizen

Veröffentlicht am 19. Januar 2011 von Kristina Weber
Tags: Pelletheizung

Eine moderne Variante mit Holz zu heizen, bietet ein Pelletofen. Holzpellets erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, denn sie besitzen eine hohe Energieeffizienz und sind kinderleicht in der Handhabung. Holzpellets können zudem einfach gelagert werden und können aufgrund ihrer Beschaffenheit dem Kamin automatisch zugeführt werden.
Holzpellets werden nahezu ausschließlich aus unbehandeltem Restholz zu kleinen Holzpresslingen hergestellt und besitzen einen Heizwert von etwa 5 kWh/kg. Ein weiterer wichtiger Aspekt der für die Anschaffung eines Pelletofen oder einer modernen Pelletheizung von kargo spricht ist, dass Holzpellets unabhängig von der Ölpreisentwicklung, relativ preisstabil sind.
Das Heizen mit einem Kamin und Holzpellets ist im Vergleich zum Heizen mit anderen Brennstoffen, wie Gas oder Öl, deutlich sparsamer. Die Energiebilanz von Holzpellets ist weitaus besser als die der fossilen Energieträger und somit auch umweltschonender. Das Heizen mit einem Kamin und Holzpellets ist nahezu CO2-Neutral. Des Weiteren liegen Holzpellets, was die Anschaffungskosten gegenüber anderen Brennstoffen betrifft, klar im Preisvorteil. Auf Holzpellet wird keine Öko-Steuer erhoben und der Mehrwertsteuersatz liegt bei nur 7 Prozent.

In einem Pelletofen sollten Sie allerdings auch nur Holzpellets als Brennstoff nutzen, um einen optimalen WirkungsgradVerhältnis zwischen Eins und Ertrag (nutzbare zu aufgewendeter Energie). Man unterscheidet - Feuerungswirkungsgrad - Normnutzungsgrad - Jahresnutzungsgrad - Leistungszahl Wirkungsgrad bei Wärmepumpen: punktuell bestimmtes Maß für die tatsächlich aufgewendete Energie. Meist geschieht dies im optimalen Betriebszustand und daher liegt der Wirkungsgrad normalerweise über dem Nutzungsgrad. von bis zu 96 Prozent zu erreichen. Auf dem Markt erhältlich sind zwar auch sogenannte Allesbrenner, in denen Sie Stückholz, Holzpellets und auch andere Stoffe verbrennen können, aber diese besitzen eine höhere Emissionsrate und einen schlechteren WirkungsgradVerhältnis zwischen Eins und Ertrag (nutzbare zu aufgewendeter Energie). Man unterscheidet - Feuerungswirkungsgrad - Normnutzungsgrad - Jahresnutzungsgrad - Leistungszahl Wirkungsgrad bei Wärmepumpen: punktuell bestimmtes Maß für die tatsächlich aufgewendete Energie. Meist geschieht dies im optimalen Betriebszustand und daher liegt der Wirkungsgrad normalerweise über dem Nutzungsgrad. gegenüber Pelletöfen. Der eigentliche Sinn eines Pelletofen besteht jedoch darin, komfortabel, sauber, sparsam und umweltschonend zu heizen.