Woran den richtigen Heizungsfachbetrieb erkennen?

Veröffentlicht am 04. August 2011 von Jochen Mauerer
Tags: Heizungsfachbetrieb, Wissenswertes

Bei der Suche nach einem Heizungsinstallateur gilt es so einiges zu beachten. Schließlich soll die Heizungsanlage auch fachmännisch und korrekt montiert sowie eingestellt werden. Denn nur so kann die Heizung ihren Betrieb möglichst effizient aufnehmen, wodurch viel Energie gespart werden kann. Obwohl es in Deutschland viele qualifizierte Heizungsfachbetriebe gibt, ist die Zahl an Heizungsinstallateuren, die bei der Montage weniger sorgfältig vorgehen ebenso groß. Aus diesem Grund sollten Sie sich bei der Wahl eines Installateurs stets an folgenden Kriterien orientieren:

Erreichbarkeit

Um eine gute Kommunikation zwischen dem Installateur und Ihnen zu gewährleisten, sollte zumindest ein Ansprechpartner stets für Sie erreichbar sein. Nur so können Sie sicherstellen, dass Ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden wird.

Kundenorientierung

Gemäß dem Leitspruch „Der Kunde ist König“ sollten Sie im Mittelpunkt der Bemühungen des Heizungsfachbetriebs stehen. Der Installateur sollte individuell auf Ihre Wünsche ein gehen und Ihnen somit das für Ihre Anforderungen am besten geeignete Angebot empfehlen.

Schnelle Bearbeitung

Ihre Anfragen und Anliegen sollten innerhalb kürzester Zeit und fachmännisch bearbeitet werden.

Reputation

Ein besonderes Augenmerk sollten Sie darauf legen, ob es sich bei dem von Ihnen gewählten Heizungsfachbetrieb um einen Meister- oder Ausbildungsbetrieb handelt. Daraus lassen sich oft Schlüsse auf die Qualität oder die Professionalität einer Montage ziehen.

Preise und Transparenz

Der Heizungsbauer sollte Ihnen faire und transparente Angebote unterbreiten, welche perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind und nicht nur den größtmöglichen Profit für den Heizungsfachbetrieb bedeuten.

Gute Betreuung

Vor allem nach der Installation der Heizungsanlage ist die Betreuung durch den Heizungsfachbetrieb wichtig. Die Heizungswartung sollte richtig und fachmännisch durchgeführt werden, da nur so ein möglichst effizienter Betrieb der Heizungsanlage garantiert werden kann.

Wenn Sie bei der Wahl eines Heizungsfachbetriebs alle diese Punkte berücksichtigen, können Sie davon ausgehen, dass Sie durch eine vernünftige Entscheidung für einen Heizungsfachbetrieb den Grundstein für ein effizientes und professionell montiertes Heizungssystem gelegt haben.

Eine Hilfestellung, um den richtigen Heizungsfachbetrieb in Ihrer Gegend zu finden, erhalten Sie hier»

Energiesparen: Kleine Veränderungen bringen große Erfolge

Veröffentlicht am 26. Juli 2011 von Natalie Wurm
Tags: Energiesparen, Tipps und Tricks, Wissenswertes

Auch bei gut gedämmten Gebäuden, die mit einer modernen und effizienten Heizungsanlage ausgestattet sind, können noch so kleinste Energiesparmaßnahmen messbare Erfolge bringen.

Rollläden

Viele Hausbesitzer unterschätzen noch immer das große Einsparpotential von Rollläden. Diese haben nicht nur im Winter, wenn sie abends und nachts den Wärmeverlust minimieren, ihre Vorteile. Im Sommer erhöhen sie den Wohnkomfort spürbaren, halten die Raumtemperatur auf einem niedrigen Niveau und machen so eine Klimaanlage überflüssig.

Auch bei Altbauten, bei denen keine Rollläden installiert wurden, können diese relativ unkompliziert angebracht werden. Hierfür werden die Rollladenkästen einfach von außen an die Fenster oder die Fassade montiert.

Rollläden sorgen außerdem - gerade in dicht bebauten Wohnsiedlungen - für zusätzliche Privatsphäre und müssen dank neuster Sensortechnik nicht mehr von Hand gesteuert werden. Moderne Rollläden helfen also auch sparen, wenn keiner zu Hause ist.

Tür- und Fenster-Dichtungen

Allein durch das Abdichten von Fenster- oder Türspalten können die Heizkosten um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Vor allem durch die Zugluft, die durch nicht abgedichtete Fenster entsteht, geht eine Menge an Wärme verloren.

Um diesen Wärmeverlust zu verhindern, müssen die Fenster aber nicht zwangsweise ausgetauscht werden. Gummiprofile oder Dichtungsbänder aus Kunststoff können preiswert Abhilfe schaffen. Diese sind meist selbstklebend und lassen sich auch von Laien leicht an der Innenkante der Fenster anbringen.

Besonders bei älteren Häusern können so beachtliche Einsparungen erzielt werden.

Heizkörpernischen

Viele Hausbesitzer sind sich nicht darüber im Klaren, wie viel Wärme über ungedämmte Heizkörpernischen verloren geht. Oftmals sind die Heizkörper ohne jegliche WärmedämmungReduzierung der Wärmeverluste eines Gebäudes. Entscheidend ist für die Wärmedämmung neben der Bauweise der Einsatz von Dämmstoffen. Man unterscheidet Innen-, Außen- und Kerndämmung. Als Kerndämmung wird die Form der Wärmedämmung der Außenwände bei zweischaligen Mauerwerken bezeichnet. direkt an der Außenwand montiert. Die EnergieeinsparverordnungEnergieeinsparverordnung = EnEV Ziel dieser Verordnung ist es den Heizwärmebedarf von Gebäuden zu begrenzen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf neu errichtete Gebäude gelegt, deren Heizwärmebedarf rechnerisch einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf. Wie dieser Wert eingehalten wird, ist dem Planer überlassen, es wird lediglich die Obergrenze festgelegt. Hierbei wird der Einsatz erneuerbarer Energien belohnt, da diese positiv in die Rechnung mit eingehen. Energien mit hohen Umwandlungsverlusten wie beispielsweise Strom gehen hingegen negativ mit ein. Um die Obergrenze nicht zu überschreiten ist eine Kombination hochwertiger Wärmedämmung mit hochwertiger Heiztechnik von Nöten. Für Altbauten gilt die EnEV erst, wenn größere Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen durchgeführt werden. Wird das Haus verkauft bzw. neu vermietet, ist die Ausstellung eines Energieausweises vorgeschrieben, der Aufschluss über den Energieverbrauch des Gebäudes gibt. verbietet seit 2009 Heizkörpernischen in Neubauten sogar komplett.

Verfügen jedoch ältere Gebäude noch über jene gilt es, besonders großen Wert auf eine umfassende Dämmung zu legen. Hierfür stehen verschiedenste – auch ökologische – Dämmstoffe zur Verfügung. Es empfiehlt sich diese zusätzlich mit einer Reflexionsfolie aus Aluminium zu beschichten, da so die Wärmeabstrahlung zusätzlich minimiert wird.

Mehr und ausführliche Informationen erhalten Verbraucher durch das Buch:

Wegweiser - Energiesparen im Haushalt

Ein Wegweiser zu Energie-, Kosten- und CO²- Einsparungen.

Quelle: www.energie-fachberater.de

Holzvergaserkessel: Technik

Veröffentlicht am 20. Juli 2011 von Matthias Steinkirchner
Tags: Holzvergaserkessel, Heizung, Wissenswertes

Vielen sind Holzvergaserkessel und die Wirkungsweise von Holzvergaserkesseln nicht bekannt. Diese Heizkessel zeichnen sich gegenüber normalen Stückholzkesseln durch eine ausgefeiltere Technik aus. Holzvergaserkessel sind somit eine durchaus lukrative Alternative zu diesen.

Beispiel für eine lohnenswerte Investition in einen Holzvergaserkessel:

Folgend wird die Arbeitsweise und Technik eines solchen Holzvergaserkessels näher erklärt.

Verbrennung

Der signifikanteste Unterschied zwischen Holzvergaserkesseln und gewöhnlichen Stückholzkesseln besteht darin, dass bei Holzvergaserkesseln die beiden Stufen der Holzverbrennung separat stattfinden. Der Kessel wird durch eine sogenannte Brennerplatte in eine Ober- und in eine Unterkammer geteilt. Das Brennholz, welches durch eine Öffnung in den geschlossenen Kessel eingeführt werden kann, liegt auf der Brennerplatte. Dort wird dem Holz durch die hohen Temperaturen im Holzvergaserkessel die Restwärme entzogen und erste Gase werden bereits verbrannt. Diese Verbrennungsgase transportieren noch unverbrannte Gasbestandteile durch die auf der Brennerplatte liegende Schicht von Holzkohle und schließlich durch die Brennerplatte in die Unterkammer. Dort, in der eigentlichen Brennkammer, verbrennen bei Temperaturen um 1100°C sogar schwer verbrennbare Anteile der Holzgase. Der Brennvorgang findet bei Holzvergaserkesseln also von oben nach unten statt. Deshalb werden diese Öfen auch Sturzbrandöfen genannt.

Abgase

Da die heißen Gase im Holzvergaserkessel sofort wieder nach oben steigen würden, sorgt ein eingebautes Gebläse dafür, dass die Abgase durch ein eigenes Rohr vorbei an der Oberkammer zum Abgasanschluss geleitet werden. Durch die verbesserte Verbrennungstechnik wird eine im Vergleich zu anderen Festbrennstoffkesseln verminderte Schadstoffemission und ein erhöhter WirkungsgradVerhältnis zwischen Eins und Ertrag (nutzbare zu aufgewendeter Energie). Man unterscheidet - Feuerungswirkungsgrad - Normnutzungsgrad - Jahresnutzungsgrad - Leistungszahl Wirkungsgrad bei Wärmepumpen: punktuell bestimmtes Maß für die tatsächlich aufgewendete Energie. Meist geschieht dies im optimalen Betriebszustand und daher liegt der Wirkungsgrad normalerweise über dem Nutzungsgrad. erreicht.

Pufferspeicher

Wegen der Bundesimmissionsschutzverordnung ist in Deutschland bei Holzkesseln über 15 Kilowatt Leistung ein Puffer vorgeschrieben. Je Kilowatt Nennleistung muss die Größe des Speichers mindestens 25 Liter betragen. In der Praxis empfiehlt es sich sogar, diesen Wert zu überschreiten: Die Förderrichtlinien der BAFA beispielsweise schreiben eine Größe von mindestens 55 Liter pro Kilowatt vor. Bei dieser Größe dient der Pufferspeicher dem Umweltschutz und erhöht den Heizkomfort, da der Kessel nicht ununterbrochen befeuert werden muss.
Abschließend lässt sich die Technik von Holzvergaserkesseln als durchaus effizient bezeichnen. Auch wenn Holzvergaserkessel derzeit von bundesweiten Förderprogrammen ausgenommen sind, kann durch sie bares Geld gespart werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Holzvergaserkessel