9 Tipps für energiesparendes Heizen

Veröffentlicht am 07. Juni 2011 von Matthias Steinkirchner
Tags: Energie, Wissenswertes, Tipps und Tricks, Heizung

Energiesparen liegt im Trend: Immer mehr Haushalte erneuern ihre Heizungsanlagen und beachten den Verbrauch an Brennstoffen. Nicht nur wegen ihrer immer höher steigenden Kosten ist dies sehr sinnvoll. Durch einen verminderten Ausstoß an Schadstoffen wird die Umwelt geschützt und der Treibhauseffekt eingedämmt. Da circa 30 % des deutschen Energieverbrauchs auf das Heizen der Haushalte zurückfallen, können bereits kleine Änderungen den großen Unterschied machen. Hierfür wird im Folgenden gezeigt, wie ohne großen Aufwand zehn Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden können:

Isolation und Einstellung der Heizkörper

Durch nicht isolierte, sichtbare Heizungsrohre geht viel Energie verloren. Auch das richtige Regeln der Heizkörper und Ventile führt durch höhere Effizienz zu einem verminderten Verbrauch. Diese beiden Verbesserungen können ohne großen Aufwand von einem Heizungsfachbetrieb durchgeführt werden und bereits erste Erfolge bringen.

Hydraulischer AbgleichAbstimmung des Wasserdurchflusses durch die Heizungsanlage. Jeder Heizkörper bzw. –kreis soll mit der entsprechend notwendigen Wärmemenge versorgt werden, um die jeweiligen Räume auf Wunschtemperatur zu erwärmen. Bei optimaler Abstimmung sind erhebliche Energieeinsparungen möglich. Hierfür sollte in jedem Heizkreis/ an jedem Heizkörper annähernd der gleiche Druck (gleiche Durchflussmenge) zur Verfügung stehen. Sollte ein hydraulischer Abgleich nicht durchgeführt werden hat dies eine überhöhte oder geringe Wärmeabgabe einzelner Heizkörper, eine ungleichmäßige Durchströmung, störende Strömungsgeräuschen oder einen hohen Pumpenstrom zur Folge.

Bei optimal abgeglichenen Heizungsanlagen können die Heizkosten um bis zu 20 % vermindert werden. Ist der Druck bei allen Heizkörpern richtig eingestellt, kann die Heizung mit einem minimalen Wasservolumen betrieben werden. Dadurch muss weniger Energie aufgewandt werden, um die gleiche Raumtemperatur zu erzielen.

Regelmäßige Wartung

Um die Heizkosten dauerhaft niedrig zu halten, ist ein regelmäßiger Check der Heizungs sehr zu empfehlen. Bereits geringe Ablagerungen von Ruß oder eine Änderung der Brennereinstellung wirken sich negativ auf die Energieeffizienz der ganzen Heizungsanlage aus.

Cleverer Brennstoffkauf

Besonders bei Öl- oder Flüssiggas-Heizungen sind mit der Anschaffung des Brennstoffs große Kosten verbunden. Erfolgt der Einkauf aber schon vor Beginn der Heizperiode kann viel Geld gespart werden. Auch der Kauf von großen Mengen kann sich positiv auf den Literpreis auswirken.

Intelligentes Heizen

Allein durch das Absenken der Raumtemperatur und durch eine verminderte Heizleistung während der Nacht können die Heizkosten um bis zu 20 % gesenkt werden. Verzichtet man auch darauf, unbenutzte Räume zu beheizen, kann wiederum viel Energie gespart werden.

Geringe Wärmeverluste

Besonders in den Nachtstunden entweicht viel Wärme durch das Glas der Fensterscheiben. Schließt man jedoch die Rollläden oder Vorhänge, kann diesem Wärmeverlust entgegengewirkt werden.

Entlüftung der Heizkörper

Um einen optimalen Betrieb des Heizkörpers zu gewährleisten, sollte dieser stets entlüftet werden. Durch eingelagerte Luft kann die Wärme nicht so stark wie gewöhnlich an die Außenluft abgegeben werden.

Heizkörperthermostate programmieren

Um ältere Heizungsanlagen auf einen neueren Stand zu bringen, sind programmierbare Thermostate eine gute Möglichkeit. Durch sie kann die Heizleistung dem Bedarf entsprechende reguliert und viel Energie gespart werden.

Türen schließen

Um wirklich nur die Luft des Wohnraums zu erwärmen, ist sehr zu empfehlen, die Türen zu den angrenzenden Räumen zu schließen. Durch das vergrößerte Luftvolumen wird nämlich viel mehr an Energie benötigt, um die Raumtemperatur zu erhöhen.

Quelle: http://www.trendsderzukunft.de/