Die Fußbodenheizung – Renaissance nach über 1200 Jahren

Veröffentlicht am 08. Dezember 2009 von Angela Ruck
Tags: Heizung

Im alten Rom noch Hypokaustum genannt, erfreut sich die heutige Fußbodenheizung mehr und mehr an Beliebtheit. Die Zahl der Anhänger steigt seit den 80iger Jahren stetig. Für die wachsende Zahl der Installationen von Fußbodenheizungen gibt es auch gute Gründe:

Warum eine Fußbodenheizung

  • Vielfältiger Einbau möglich (Rohre können nicht nur im Boden, sondern auch in Wand und Decke verlegt werden) Damit eignen sich Flächenheizungen nicht nur für Neubauten, sondern auch zur Sanierung und damit verbundenem nachträglichem Einbau in Altbauten

Zudem können Flächenheizungen nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kühlen eingesetzt werden und ermöglichen so das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima. Nicht nur der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und die Reduzierung von Heizkosten sprechen für solch eine Lösung. Auch die daraus resultierende Wertsteigerung der Immobilie spielt eine Rolle.

Nachteile

Zu berücksichtigen sind allerdings ein paar Nachteile der Fußbodenheizung und ähnlicher Systeme. Bisweilen sind sie etwas träge und können somit nur langsam auf schnelle Temperaturumschwünge reagieren. Zudem ist es für die Effizienz wichtig, dass geeignete Bodenbeläge verwendet werden. Auf Teppiche bei Fußbodenheizungen sollte weitestgehend verzichtet werden, außer es ist ein speziell gefertigter Teppichboden, der die Wärme übertragen kann.