Die richtige Lagerung von Scheitholz
Möglichkeiten der Scheitholzlagerung
Scheitholz kann im Freien gelagert werden, was sich besonders bei unaufbereitetem oder teilaufbereitetem Holz empfiehlt oder unter einem Dach. Zu beachten ist jedoch, dass eine weitere Verschmutzung vermieden wird. Ebenso schlecht ist Bodenfeuchtigkeit und das Holz sollte daher geschützt werden. Dies ist durch Holzplanken, Paletten oder einer Schichtung auf trockenem Kiesboden möglich.
Hat man sein Holz bereits fertig aufbereitet und draußen aufgestapelt, ist ein Schutz vor Regen unumgänglich, da es für die Verbrennung trocken sein muss. Dies kann mittels einer Plane o.ä. oder gar einer Überdachung erreicht werden. Wichtig ist allerdings eine ausreichende Luftzufuhr. Das Brennholz sollte von allen Seiten für Frischluft zugänglich sein, da somit entstehende Feuchtigkeit abgeführt werden kann.
Qualitative Lagerung von Scheitholz
Für eine qualitätsgünstige Lagerung sind einige Punkte zu beachten
- Holz regengeschützt abdecken
- Auf trockenem Untergrund stapeln (möglichst mit Luftzutritt)
- Möglichst windexponierte Fläche für Lagerung wählen
- Abstand mind. 10 cm (zu Gebäudewand oder zwischen Holzstapeln)
- Sonnenzugewandte Gebäudeseiten bevorzugen
- Holzbedarf eines Tages wenn möglich in beheiztem Raum bevorraten
- Bei Lagerung in Gebäuden ohne besondere Feuerschutzeinrichtungen – maximal zulässige Brennstoffmenge beachten
Bei der richtigen Lagerung kann im Winter geschlagenes und gespaltenes Holz nach 9 Monaten im späten Sommer schon ofenfertig getrocknet sein.
Quelle:
Dr. agr. Hans Hartmann; Dipl.-Ing. (FH) Klaus Reisinger; Dipl. Ing. agr. Klaus Thuneke; Dipl. Forstwirt Dipl. Ing. (BA) Alexander Höldrich; Dipl. Phys. Paul Roßmann; Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (Hrsg.) : Handbuch Bioenergie Kleinanlagen. 2. Auflage, 2007. – S. 39 ff
