Faszination Feuer-Heizen mit Holz

Veröffentlicht am 19. April 2011 von Denise Krause
Tags: Holzheizung

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Holz zählt nicht nur zu den ältesten Brennmaterialien sondern hat auch eine ausgesprochen gute Umweltbilanz. Da es nachwachsend ist und CO₂-neutral verbrennt überzeugt Holz in Zeiten des Klimawandels.

Wenn man mit der umweltfreundlichen, effizienten und ständig verfügbaren Alternative zu Öl und Gas heizen möchte, sollten ein paar Dinge beachtet werden:

° Egal in welcher Form Holz verfeuert werden soll, es sollte im Brennholz so wenig wie möglich Feuchtigkeit enthalten sein, denn mit jedem Kilogramm Wasser gehen immerhin 0,68 Kilowattstunden HeizwertFreiwerdende Wärmemenge bei der Verbrennung (ohne Verdampfungswärme). verloren. Am optimalsten verhalten sich luftgetrocknete Scheitel mit 18 bis 22 Prozent Restfeuchtigkeit, sie haben einen HeizwertFreiwerdende Wärmemenge bei der Verbrennung (ohne Verdampfungswärme). von vier Kilowatt.
° Laubholz zeichnet sich durch eine höhere Energiedichte aus als Nadelholz. Besonders zum beheizen eines Hauses eignen sich Buche und Eiche.
° Pellets, die vier Zentimeter langen Presslinge aus Restholz, haben einen Feuchtigkeitsgehalt von unter zehn Prozent- das bedeutet ein HeizwertFreiwerdende Wärmemenge bei der Verbrennung (ohne Verdampfungswärme). von fünf Kilowattstunden je Kilo.
° Sehr bequem gestaltet sich das Heizen mit PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. , da sie in einem Tank gelagert und von da aus vollautomatisch zum Brennraum befördert werden können.
° Die Anlage muss, unabhängig von dem verwendeten Holzmaterial, emissionsarm verbrennen und einen hohen WirkungsgradVerhältnis zwischen Eins und Ertrag (nutzbare zu aufgewendeter Energie). Man unterscheidet - Feuerungswirkungsgrad - Normnutzungsgrad - Jahresnutzungsgrad - Leistungszahl Wirkungsgrad bei Wärmepumpen: punktuell bestimmtes Maß für die tatsächlich aufgewendete Energie. Meist geschieht dies im optimalen Betriebszustand und daher liegt der Wirkungsgrad normalerweise über dem Nutzungsgrad. bieten.
° Neben der Brennstoffzufuhr ist für eine effektive Holzheizung oder Pelletheizung auch die Luftzufuhr und -führung von entscheidender Bedeutung. Auf Grund der elektronischen Regelung des Abbrand-Vorgangs optimieren moderne Geräte ihre Heizleistung und minimieren zudem die Emissionen.

° Kamin und Kaminofen können heute an das Zentralheizungssystem angeschlossen werden. Der größte Teil der AbwärmeAbwärme ist Wärmeenergie, die bei Kraft- oder Wärmeerzeugung sowie beim Betrieb technischer Geräte frei gesetzt wird. Sie wird meist ungenutzt an die Umwelt abgeleitet, damit das Gerät oder die Anlage nicht überhitzt. In der Abwärme liegt ein großes Potential, da sie zu Heizzwecken verwendet werden kann. des Feuers wird mittels einer Wassertasche auf das Wasser übertragen. Der für diesen Prozess benötigte Pufferspeicher speichert die vom Kaminofen gelieferte Wärme und gibt sie bei Bedarf an das Heizsystem ab.

Die modernen und hocheffizienten Pelletheizungen von kargo sind ein herausragendendes Beispiel für das umweltfreundliche Heizen mit Holz..

° Neue Lösungen setzen mittlerweile auf eine Kombination einer Holzheizung mit Sonnenkollektoren. In Energiesparhäusern kann sogar eine Holzheizung allein ausreichend sein. Wie viel Heizleistung jedoch tatsächlich nötig ist berechnet der Fachmann.
° Der Fachmann weiß auch um die Speicherfähigkeit moderner Holzheizungen. So können beispielsweise Anlagen mit speziellen Schamottsteinen oder einem Kachelkleid viele Stunden angenehme Strahlungswärme an die Räume abgeben.

Quelle: Judith Preuß (2010): Nachhaltig warm. In house and more, S. 92-94