Heizkosten kompakt sparen

Veröffentlicht am 01. Februar 2011 von Denise Krause
Tags: Tipps und Tricks

Allein die Heizung macht 70% des privaten Energieverbrauchs aus. Schon kleine Dinge können viel Energie und Heizkosten sparen.

Sie wollen mit kleinen, aber wirkungsvollen Maßnahmen Heizkosten sparen. Hier ein paar Tipps.

-Ein Grad geringere Raumtemperatur spart sechs % der Heizkosten. Richtwerte sind 20 Grad im Wohnzimmer, 18 im Schlafzimmer und 22 Grad im Badezimmer. Nachts sollte man die Raumtemperaturen über die zentrale Heizungsregelung sogar um drei bis vier Grad herabsetzen. Dabei sollten aber Wohnräume nie komplett auskühlen, eine gewisse Grundwärme spart Energie.
-Um Überhitzung zu vermeiden sollte man das Thermostat richtig bedienen. So wird z.B. ein kalter Raum mit einem auf Stufe fünf aufgedrehtem Ventil nicht schneller warm sondern nur überheizt.
Thermostatventile und Heizkörper nicht mit Verkleidungen, Vorhängen oder auch Möbeln verdecken oder zustellen.
-Intelligentes Lüften ist wichtig, dabei Stoßlüften besonders effektiv. Man sollte alle Fenster und ggf. Terrassentüren für wenige Minuten (drei bis fünf) weit öffnen, so kühlen die Wende am wenigsten aus. Dabei aber nicht vergessen, das Thermostatventil auf null zu drehen.
-Heizkörpernischen (Reduzierungen der Außenwandstärke) sind im Altbau besondere Isolierschwachstellen. Aluminiumbeschichtete Folien können hierbei eine kleine Verbesserung beitragen. Noch besser sind Platten aus Polystyrol. Doch die beste Lösung: die Wand von außen dämmen.
-Das abendliche Herunterlassen von Jalousien und Vorhängen kann dabei helfen, Energie und somit Geld zu sparen. Es vermindert den Wärmeverlust durch die Fenster.
-Eine weitere, billige Maßnahme ist das Abdichten von undichten Fenster und Türen. So kann (ständige) Zugluft vermieden werden.

Sie wollen im großem Stil Energie sparen. Wer clever modernisiert, kann zwei Drittel seiner Heizkosten sparen.

-Die Heizkosten um bis zu einem Fünftel kann man sparen, wenn man seinen alten Kessel austauscht. Modernere Heizungen mit Brennwerttechnik verwenden Öl und Gas viel effizienter. Diese Investition rechnet sich angesichts steigender Energiepreise bereits nach wenigen Jahren.
-Bekannt ist, dass warme Luft nach oben steigt. 14% Energieeinsparung kann man durch moderne Dämmstoffe aus Styropor, Mineralfasern, Wolle oder Hanf zwischen Dachsparren und Ziegeln erreichen, sie halten die Wärme im Haus. Einfacher wäre dabei eine Dämmung der oberen Geschossdecke (etwa des Dachbodens), ist aber fast genauso effektiv.
-Ein Großteil der Wärme entweicht bei vielen Häusern und Gebäuden durch die Außenwände. Daher zählt eine Fassadendämmung, bei einer Energieeinsparrung von bis zu 21%, zu den effektivsten Sanierungsmaßnahmen.
-Eine gute Mehrfachverglasung der Fenster verbessert den Wohnkomfort im Sommer und Winter. Die Räume heizen sich in den warmen Jahreszeiten weniger auf und geben in kalten Witterungsbedingungen weniger Wärme nach außen ab.
-Einsparpotential steckt in der Deckendämmung von ungeheizten Kellerräumen. Dabei gestaltet sie diese Sanierungsmaßnahme als unkompliziert und sehr effektiv. Der Heizungsbedarf lässt sich um bis zu neun% senken. Zusätzlicher positiver Effekt: kalte Fußböden im Erdgeschoss und hohe Heizkosten gehören der Vergangenheit an.