Scheibenheizung verhindert Kondenswasser

Veröffentlicht am 20. Mai 2011 von Denise Krause
Tags: Tipps und Tricks
Viele Menschen kennen das Problem: Gerade im Winter bildet sich durch den großen Temperaturunterschied Kondenswasser am Rand von Fensterscheiben. Schnell kann auf diese Weise das Fenster beschädigt werden und gesundheitsgefährdender Schimmel entstehen. Der österreichische Ingenieur Maximilian Hron hat sich mit diesem Problem beschäftigt und eine Lösung gefunden. T-Stripe heißt sein Wundermittel.

Aus einer einfachen Idee entstanden
Die Idee, welche hinter T-Stripe steckt ist simpel: “Ich habe mir im Dezember 2003 eine neue Wohnung gekauft und schon bald festgestellt, dass es an allen Fenstern ein massives Problem mit Kondenswasser gab. Ich entschloss mich schließlich, nach langem Forschen, eine – auf die speziellen Bedürfnisse der Fenster abgestimmte – Fensterheizung produzieren zu lassen und konnte damit meine Probleme der nassen Fenster auf Dauer lösen.” erklärt der Erfinder. Diese Fensterheizung ist bereits für relativ kleines Geld zu haben und lässt sich auch nachträglich leicht vom Elektriker installieren.

Kondenswasser fast unvermeidbar
In der Tat kommt es bei neuen und modernen Fenstern bei genügend großem Temperaturunterschied in gleichem Maße zu Kondenswasserbildung als bei alten. Schuld daran trägt die zum Rand hin abnehmende Temperatur der Scheiben. Regelmäßiges Lüften, wodurch die Feuchtigkeit der Raumluft vermindert wird, reicht ebenfalls nicht aus, um Kondenswasser vorzubeugen. Nur durch eine Erhöhung der Scheibentemperatur kann abgeholfen werden. Genau das besorgt T-Stripe.

Funktion des Heizsystems
Das elektrische Heizelement in Form eines drahtumflochtenen silbernen Kabels kann flexibel an den Randbereich jedes Fensters geklebt werden. Trotz seines Durchmessers von nur 3,8 mm sorgt T-Stripe dafür, dass die Temperatur des Glases den Taupunkt nicht unterschreitet. Betrieben wird es mit dem haushaltsüblichen Strom von 230V wobei der Stromverbrauch bei 7 bis 12 W pro Meter liegt. Als Nebeneffekt strahlt das komplette Fenster warm ab und trägt somit zu einem angenehmen Wohngefühl bei. Bei Wunsch kann das Heizelement auch unter der Glas- oder einer Design-Aluleiste montiert werden, wodurch das Kabel dann nicht mehr sichtbar ist. Selbstverständlich wird die Funktionsweise der Fenster in keinem Fall beeinträchtigt. Der Betrieb kann sowohl mit einer Zeitschaltuhr als auch mit einem Thermostat beziehungsweise Funkthermostat durchgeführt werden.
Durch die Installation von einer zusätzlichen Fensterheizung kann also zum Einen die Entstehung von Kondenswasser und Schimmelpilzen verhindert werden und zum anderen Geld gespart werden, da weder eine erhöhte Zimmertemperatur noch vermehrtes Lüften länger nötig sind.
Quelle: http://www.t-stripe.com/