Sicherheit und Qualität von PV-Anlagen durch TÜV Prüfung
Der TÜV Thüringen ist in der Vergangenheit auf mangelhaft installierte PV-Anlagen aufmerksam geworden. Auf Grund dessen rät die Prüfanstalt dazu, auf zertifizierte Fachfirmen und den Solarausweis zu achten.
Bei ihren Inspektionen stellten die Photovoltaik-Experten immer häufiger Mängel an den Solaranlagen fest: annähernd jede zweite PV-Anlage ist nicht fachgerecht installiert. Insbesondere bei der Kabelverlegung oder bei dem Blitzschutz, so Olaf Kraft vom TÜV Thüringen, weisen Solaranlagen vielerorts erhebliche Schwachstellen auf. Durch fehlerhafte Verschraubungen und unzureichend montierte Anlagenelemente sowie Verbindungskomponenten können im Nachhinein auf den Anlagenbetreiber erhebliche Kosten zukommen.
Um PV-Anlagen
Der Kriterienkatalog des TÜV Thüringen für eine zertifizierte Fachfirma für PV-Anlagen:
- Prüfung der Konzeptphase
- Prüfung der Planung und Projektierung
- Prüfung von Montage, Installation, Inbetriebnahme bis hin zur Abnahme der PV-Anlage
Auf Grund der eingehenden Prüfung von PV-Anlagen Sachverständigen und deren Betrieben wird ein hoher Qualitätsanspruch verwirklicht und an die Verbraucher weitergegeben.
Grundsätzlich gilt, wer in eine PV-Anlage investieren möchte, der sollte sich bereits im Vorfeld umfangreich informieren. Ausschlag für eine Investitionsentscheidung können Ertragsgutachten geben, welche die langfristige Ausbeute einer PV-Anlage berechnen. Zudem empfiehlt Kraft auf den Solarausweis zu achten. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Anlagenpässen können Betreiber und Investoren von Solarstrom mit einem solchen Pass Sicherheit darüber haben, dass ihre PV-Anlage von einem unabhängigen Sachverständigen auf ihre Sicherheit und sachgemäße Installation begutachtet wurde.
Quelle: http://www.photon.de/newsletter/document/45402.pdf
