Staat stoppt, Unternehmen fördern
Mit dem Stopp des Marktanreizprogrammes sendet der Staat klare Signale. Die Begründungen sind verschieden: Weltkrise, Überförderung, Kosten für die Allgemeinheit. Doch wo der Staat sich zurückzieht, bleiben Unternehmen vorn. Rund 500 Energieversorger bieten knapp 2000 Investitionsprogramme und unterstützen die Verbraucher. Damit ist klar, dass die erneuerbaren Energien im Wärmemarkt weiter auf dem Vormarsch sind. Die Botschaft: Investitionen lohnen sich noch immer. Für private Investoren gilt, sich nicht von dem Rückzug des Staates verunsichern zu lassen, sondern sich beim Energieversorger vor Ort umfassend zu informieren.
Unterstützt werden dabei der Neueinbau von Wärmepumpen, Gasheizungen, Solarthermie- und KWK – Anlagen. Zudem gibt es in vielen Bundesländern zusätzliche Förderprogramme von denen man beim Einsatz erneuerbarer Energien profitieren kann. Auch hier gilt, sich beraten lassen und Vorteile nutzen. Weiterer Anlaufpunkt: die KfWKreditanstalt für Wiederaufbau. KfW ist eine staatliche Bank und bietet unter anderem zahlreiche Förderprogramme in Bereichen Bau, Wohnen und Energie. Gefördert wird z.B. die energetische Gebäudesanierung, Modernisierung von Wohnräumen oder der Bau von energiesparenden Gebäuden. Förderbank. Auch diese hat ihre Programme weiter ausgebaut und greift umweltbewussten und zukunftsorientierten Investoren unter die Arme.
Damit die ehrgeizigen Klimaschutz- und CO2 – Einsparziele umgesetzt werden können, ist der engagierte Einsatz aller nötig. Auch wenn der Staat momentan seine Förderungen gestoppt hat, sollte man sich bewusst sein, dass in erneuerbaren Energien die Zukunft liegt. Unsere Zukunft und die einer gesunden Umwelt.
