Start der Online-Plattform für energetisches Bauen und Sanieren: der Experten -Pool der dena

Veröffentlicht am 12. April 2011 von Denise Krause
Tags: Projekte

Die Deutsche Energie- Agentur GmbH (dena) bieten Fachleuten mit Hilfe einer Experten-Datenbank Möglichkeiten des Austausches, der professionellen Informationssuche und Präsentation ihrer Dienstleistungen. Architekten, Handwerker, Ingenieure oder Energieberater können durch die Registrierung auf www.zukunft-haus.info/experten Teil des deutschlandweiten Netzes von Fachleuten aus der Branche energetisches Bauen, Modernisieren und Sanieren werden. Im Portal können die Experten das dena-Logo „Effizienzhaus-Experte“ erwerben und mit Hilfe dessen die Qualität ihrer Dienstleistungen nachweisen. So haben Architekten etc. die Chancen sich von der Konkurrenz abzuheben und potentielle Kunden zu werben.

Zudem ist die Experten-Datenbank mit der Effizienzhaus-Datenbank, auf der Fachleute ihre Referenzgebäude präsentieren können, verbunden. Der Vorteil für die Kunden ergibt sich aus der Möglichkeit, mit einem Blick die Leistungen und Qualitäten des erwählten Experten einsehen können.

Fachleute können sich auf dem Portal der dena als Effizienzhaus-Experte oder als Aussteller eines Energieausweises registrieren.

Wer sich als ein Effizienzhaus-Experte präsentieren möchte, legt ein ausführliches Profil an und gibt besondere Qualifikationen, wie beispielsweise die Spezialisierung auf Wärme aus erneuerbaren Energien, an. Hingegen können Anbieter von Energieausweisen lediglich die Dienstleistung „Energieausweis“ anbieten.
Um den Status eins Effizienzhaus-Experten zu erlangen müssen Interessierte, neben den Grundqualifikationen, Weiterbildungen im Bereich energieeffizientes Bauen und Sanieren vorweisen können.
Für den Eintrag in der dena-Datenbank als Austeller eines Energieausweises sind die Grundqualifikationen der EnergieeinsparverordnungEnergieeinsparverordnung = EnEV Ziel dieser Verordnung ist es den Heizwärmebedarf von Gebäuden zu begrenzen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf neu errichtete Gebäude gelegt, deren Heizwärmebedarf rechnerisch einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf. Wie dieser Wert eingehalten wird, ist dem Planer überlassen, es wird lediglich die Obergrenze festgelegt. Hierbei wird der Einsatz erneuerbarer Energien belohnt, da diese positiv in die Rechnung mit eingehen. Energien mit hohen Umwandlungsverlusten wie beispielsweise Strom gehen hingegen negativ mit ein. Um die Obergrenze nicht zu überschreiten ist eine Kombination hochwertiger Wärmedämmung mit hochwertiger Heiztechnik von Nöten. Für Altbauten gilt die EnEV erst, wenn größere Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen durchgeführt werden. Wird das Haus verkauft bzw. neu vermietet, ist die Ausstellung eines Energieausweises vorgeschrieben, der Aufschluss über den Energieverbrauch des Gebäudes gibt. (EnEVEnergieeinsparverordnung. Teil des deutschen Baurechts. Enthält technische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauch. Siehe Energieeinsparverordnung.)ausreichend.

Doch um ihr Wissen aktuell zu halten und bei den raschen Entwicklungen auf dem neuesten Stand bleiben zu können müssen sich alle dena-Experten fortwährend in den Bereichen energetisch Bauen und Sanieren weiterbilden.

Quelle: http://www.photon.de/newsletter/document/42983.pdf