Vor- und Nachteile der Bioenergie

Veröffentlicht am 18. November 2010 von Kristina Weber
Tags: Erneuerbare Energien

Bioenergie spielt unter den erneuerbaren Energien eine zunehmend wichtige Rolle. Ihre Produktion wird überall auf der Welt verstärkt ausgebaut, denn sie stellt nicht nur eine umweltschonende Alternative zu den fossilen Brennstoffen dar, sondern kann jederzeit zuverlässig aus der Biomasse„Unter dem Begriff „Biomasse“ werden sämtliche Stoffe organischer Herkunft (d.h. kohlenstoffhaltige Materie) verstanden. Biomasse beinhaltet damit - die in der Natur lebende Phyto- und Zoomasse (Pflanzen und Tiere), - die daraus resultierenden Rückstände (z.B. tierische Exkremente), - abgestorbene (aber nicht fossile) Phyto- und Zoomasse (z.B. Stroh) und - im weiteren Sinne alle Stoffe, die beispielsweise durch eine technische Umwandlung und/oder eine stoffliche Nutzung entstande sind bzw. anfallen […]“ KALTSCHMITT Martin (Hrsg.); HARTMANN Hans (Hrsg.); HOFBAUER Hermann (Hrsg.): Energie aus Biomasse : Grundlagen, Techniken und Verfahren. 2. Auflage. Berlin : Springer Verlag, 2001. – 2009 korrigierter Nachdruck. – S.2 gewonnen werden.

Als Bioenergie wird Energie bezeichnet, die man aus sämtlichen Stoffen organischer Herkunft gewinnt. Die wohl am meisten verbreitete Bioenergiequelle ist Holz, aber auch andere nachwachsende Rohstoffe gewinnen immer mehr an Bedeutung. Verwendet werden beispielsweise Mais, Getreide, Raps, Pflanzenöle oder Algen. Die damit erzeugte Bioenergie kann für unterschiedliche Zwecke genutzt werden und steht in Form von Wärme, Strom oder Kraftstoffen zur Verfügung.

Vor- und Nachteile der Bioenergien

Bioenergien können einen wesentlichen Beitrag zur Schonung fossiler Ressourcen und zum Klimaschutz leisten. Dies ist jedoch stark davon abhängig, ob genug Flächen für den Anbau von Energiepflanzen verfügbar sind. 2007 wurden dafür in Deutschland zwei Millionen Hektar verwendet. Bis 2030 kann diese Zahl nach Angaben des Bundesumweltministeriums verdoppelt werden, ohne dass dadurch die Produktion von Lebensmitteln gefährdet wird. Doch nicht überall auf der Welt ist die Entwicklung so positiv. In manchen Ländern kommt es zur Flächenkonkurrenz mit der Nahrungsindustrie, was zur Verknappung der Lebensmittel und steigenden Preisen führt. Aus diesem Grund stößt die Verwendung der Biomasse„Unter dem Begriff „Biomasse“ werden sämtliche Stoffe organischer Herkunft (d.h. kohlenstoffhaltige Materie) verstanden. Biomasse beinhaltet damit - die in der Natur lebende Phyto- und Zoomasse (Pflanzen und Tiere), - die daraus resultierenden Rückstände (z.B. tierische Exkremente), - abgestorbene (aber nicht fossile) Phyto- und Zoomasse (z.B. Stroh) und - im weiteren Sinne alle Stoffe, die beispielsweise durch eine technische Umwandlung und/oder eine stoffliche Nutzung entstande sind bzw. anfallen […]“ KALTSCHMITT Martin (Hrsg.); HARTMANN Hans (Hrsg.); HOFBAUER Hermann (Hrsg.): Energie aus Biomasse : Grundlagen, Techniken und Verfahren. 2. Auflage. Berlin : Springer Verlag, 2001. – 2009 korrigierter Nachdruck. – S.2 als Energiequelle oft auf Kritik.

Bioenergien sind klimaschonend und CO2-neutral. Bei der Photosynthese nehmen die Pflanzen Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre auf und bei ihrer Verbrennung wird die gleiche Menge an CO2 wieder frei gesetzt. Die Umwelt wird somit nicht zusätzlich belastet. Allerdings kann der Anbau von Energiepflanzen eine Umweltverschmutzung verursachen, wenn dabei Pestizide eingesetzt werden. Diese chemischen Mittel verschmutzen das Grundwasser, außerdem ist ihre Herstellung sehr energieintensiv. Ein weiterer Nachteil ergibt sich, wenn man bei der Erzeugung der Bioenergien in Ökosysteme eingreift. Die Abholzung der Wälder oder die Ausweitung der Agrarflächen durch Rodung stellen in vielen Regionen ein großes Problem dar.

Verwendet man Bioenergien, so kann die energetische Abhängigkeit von Ländern, die über große Öl- oder Gasvorkommen verfügen, reduziert werden. Bei effizienter Nutzung können rund 20% des Strombedarfs der EU-Länder gedeckt werden. Auch im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien stellt Biomasse„Unter dem Begriff „Biomasse“ werden sämtliche Stoffe organischer Herkunft (d.h. kohlenstoffhaltige Materie) verstanden. Biomasse beinhaltet damit - die in der Natur lebende Phyto- und Zoomasse (Pflanzen und Tiere), - die daraus resultierenden Rückstände (z.B. tierische Exkremente), - abgestorbene (aber nicht fossile) Phyto- und Zoomasse (z.B. Stroh) und - im weiteren Sinne alle Stoffe, die beispielsweise durch eine technische Umwandlung und/oder eine stoffliche Nutzung entstande sind bzw. anfallen […]“ KALTSCHMITT Martin (Hrsg.); HARTMANN Hans (Hrsg.); HOFBAUER Hermann (Hrsg.): Energie aus Biomasse : Grundlagen, Techniken und Verfahren. 2. Auflage. Berlin : Springer Verlag, 2001. – 2009 korrigierter Nachdruck. – S.2 eine sehr zuverlässige Energiequelle dar, denn sie ist im Gegensatz zu Wind oder Sonne ohne Unterbrechungen vorhanden.

Nachhaltigkeit

Die Nachfrage nach Bioenergien wird in Zukunft weiter steigen. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine nachhaltige Nutzung der Biomasse„Unter dem Begriff „Biomasse“ werden sämtliche Stoffe organischer Herkunft (d.h. kohlenstoffhaltige Materie) verstanden. Biomasse beinhaltet damit - die in der Natur lebende Phyto- und Zoomasse (Pflanzen und Tiere), - die daraus resultierenden Rückstände (z.B. tierische Exkremente), - abgestorbene (aber nicht fossile) Phyto- und Zoomasse (z.B. Stroh) und - im weiteren Sinne alle Stoffe, die beispielsweise durch eine technische Umwandlung und/oder eine stoffliche Nutzung entstande sind bzw. anfallen […]“ KALTSCHMITT Martin (Hrsg.); HARTMANN Hans (Hrsg.); HOFBAUER Hermann (Hrsg.): Energie aus Biomasse : Grundlagen, Techniken und Verfahren. 2. Auflage. Berlin : Springer Verlag, 2001. – 2009 korrigierter Nachdruck. – S.2 sicher zu stellen. Kritisiert wird z.B. der Einsatz der Bioenergie als Treibstoff. Stattdessen sollte sie vor allem bei der Kraft-Wärme-Kopplung verwendet werden, um effizient Strom und Wärme zu erzeugen - diese Technologie wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) Das Ziel des Gesetzes ist in § 1 EEG dargestellt: „Ziel dieses Gesetzes ist es, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen und den Beitrag Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung deutlich zu erhöhen, um entsprechend den Zielen der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahr 2010 mindestens zu verdoppeln.“gefördert. Eine andere Möglichkeit wäre es, den PrimärenergiebedarfEigentlicher Energiebedarf plus Energiemenge, die nötig ist für Gewinnung, Umwandlung und Verteilung (z.B.: Strom für Pumpen usw.). Wird durch die Energieeinsparverordnung für jedes Haus festgelegt (individuelle Berechnung). Die Obergrenze ist umso niedriger, desto größer das Gebäude ist. durch geeignete Maßnahmen zu senken. Auch die EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie, die 2009 in Kraft getreten ist, fordert eine nachhaltige Produktion und Nutzung der Biomasse„Unter dem Begriff „Biomasse“ werden sämtliche Stoffe organischer Herkunft (d.h. kohlenstoffhaltige Materie) verstanden. Biomasse beinhaltet damit - die in der Natur lebende Phyto- und Zoomasse (Pflanzen und Tiere), - die daraus resultierenden Rückstände (z.B. tierische Exkremente), - abgestorbene (aber nicht fossile) Phyto- und Zoomasse (z.B. Stroh) und - im weiteren Sinne alle Stoffe, die beispielsweise durch eine technische Umwandlung und/oder eine stoffliche Nutzung entstande sind bzw. anfallen […]“ KALTSCHMITT Martin (Hrsg.); HARTMANN Hans (Hrsg.); HOFBAUER Hermann (Hrsg.): Energie aus Biomasse : Grundlagen, Techniken und Verfahren. 2. Auflage. Berlin : Springer Verlag, 2001. – 2009 korrigierter Nachdruck. – S.2 . In Deutschland wurde diese Richtlinie in Form von Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung sowie Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung umgesetzt.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bioenergie#Potenziale_und_Fl.C3.A4chenbedarf
http://www.abc-alternative-energy.de/bioenergie/nachteile-bioenergie.html