Wärmedämmung - Keller, Dach und Fassade bieten großes Energieeinsparpotential

Veröffentlicht am 23. November 2010 von Kristina Weber
Tags: Wärmedämmung

Angesichts des Klimawandels und der steigenden Energiepreise ist WärmedämmungReduzierung der Wärmeverluste eines Gebäudes. Entscheidend ist für die Wärmedämmung neben der Bauweise der Einsatz von Dämmstoffen. Man unterscheidet Innen-, Außen- und Kerndämmung. Als Kerndämmung wird die Form der Wärmedämmung der Außenwände bei zweischaligen Mauerwerken bezeichnet. zu einem sehr wichtigen Thema geworden. Pro Jahr lassen sich mit energetischer Sanierung bis zu 70% Heizkosten sparen und WärmedämmungReduzierung der Wärmeverluste eines Gebäudes. Entscheidend ist für die Wärmedämmung neben der Bauweise der Einsatz von Dämmstoffen. Man unterscheidet Innen-, Außen- und Kerndämmung. Als Kerndämmung wird die Form der Wärmedämmung der Außenwände bei zweischaligen Mauerwerken bezeichnet. leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Besonders hohe Einsparpotentiale bietet die Dämmung des Kellers, des Daches und der Fassade, denn hier geht im Haus oft die meiste Energie verloren.

Kellerdämmung

In Neubauten stellt die Kellerdämmung kein Problem dar, denn diese ist meistens von Anfang an eingeplant und kann schnell und einfach durchgeführt werden. Anders ist es in einem bereits bestehenden Haus. Hier hängt der Schwierigkeitsgrad der Dämmung von der Nutzung des Kellers ab. Wird der Keller als unbeheizter Stauraum benutzt, so reicht es, nur die Decke zu dämmen. So wird sichergestellt, dass die darüber liegenden Räume angenehm warm bleiben. Durch diese relativ einfache Maßnahme kann man rund 15% Heizenergie sparen.
Dient der Keller jedoch als Wohnraum und wird beheizt, so müssen in erster Linie Wände und Boden gedämmt werden. Besonders schwierig gestaltet sich dabei die Bodendämmung. Diese führt in der Regel dazu, dass Türen angehoben und Treppenstufen angepasst werden müssen. Außerdem wird durch die Dämmschicht die Raumhöhe des Kellers zusätzlich verkleinert. Bei den Wänden sollte man nach Möglichkeit eine Außendämmung (auch Perimeterdämmung) vorziehen. Dadurch bleibt die Größe des Wohnraums erhalten und die Wände werden besonders gut vor Feuchtigkeit geschützt. Allerdings ist diese Dämmungsart mit hohem Aufwand verbunden und man muss mit entsprechend höheren Kosten rechnen. Wichtig ist, dass bei der Außendämmung die richtigen Dämmstoffe zum Einsatz kommen – diese müssen feuchtigkeitsresistent und druckfest sein.

Dachdämmung

Will man die energetische Effizienz seines Hauses steigern, so darf nicht auf die Dachdämmung verzichtet werden. Denn über das Dach gehen bis zu 30% Energie verloren. Eine gute Dachdämmung sorgt dafür, dass das Haus im Sommer kühl und Winter warm bleibt und hilft dabei, Feuchtigkeitsbildung zu vermeiden. Die Dämmstoffe können zwischen, auf oder unter den Sparren angebracht werden. Die Aufsparrdämmung wird bei einer umfassenden Dachsanierung umgesetzt. Die Isolierschicht kann dabei von außen ohne Unterbrechungen auf die Sparren angebracht werden. Dämmt man zwischen den Sparren, wird die Wärmedämmschicht von diesen unterbrochen und es können sich Wärmebrücken bilden. An diesen Stellen kann die Heizenergie verloren gehen. Um dies zu verhindern, empfiehlt es sich, zusätzlich eine Untersparrdämmung durchzuführen. Wichtig ist bei allen Methoden, dass sich im Wohnraum nicht zu viel Feuchtigkeit sammelt. Diese muss von der Dämmschicht durch die Bauteile nach außen transportiert werden. Alternativ kann an der Raumseite des Daches eine damfsperrende Schicht angebracht werden.

Fassadedämmung

Durch die Dämmung der Fassade können bis zu 25% Energie gespart werden. Auch die Gefahr der Schimmelbildung wird deutlich reduziert, denn die Wände bleiben warm.
Will man seine Fassade dämmen, so kann man zwischen Außendämmung, Kerndämmung und Innendämmung wählen. Bei der Außendämmung werden die Wände von außen „verkleidet“. Meistens wird dabei ein Wärmedämmverbundsystem verwendet. Dieses besteht aus einer Dämmplatte, einer Armierung und einer Putzschicht.
Bei der Kerndämmung wird eine feuchtigkeitsresistente Dämmschicht zwischen zwei Mauerwerkswänden eingebracht. Diese Art der Fassadendämmung ist sowohl in Neubauten als auch in bestehenden Gebäuden möglich. Um eine Kerndämmung in Altbauten durchzuführen, werden spezielle Einblasdämmstoffe verwendet.
Die Innendämmung wird immer dann eingesetzt, wenn an der Fassade nichts verändert werden kann. Diese Art der Fassadedämmung verkleinert jedoch die Wohnfläche. Außerdem muss die Dämmschicht luftdicht sein, um eine Kondensation im Mauerwerk zu vermeiden.

Quellen:
http://www.enercheck.de/fassadendaemmung/
http://www.das-energieportal.de/energieberatung/daemmung/dachdaemmung/
http://www.daemmstoff.org/kellerdaemmung.php