Fördermöglichkeiten 2011 für Wärmepumpen

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Wärmepumpen sind umweltfreundliche Alternative zu den herkömmlichen Heizungsanlagen und nutzen das ganze Jahr Energie, die in der Luft, dem Grundwasser oder in der Erde gespeichert ist. Auch für diese Technologie gibt es verschiedene Förderungsmöglichkeiten.

Das Heizen mit PelletsPellets, auch Holzpellets genannt, sind zylindrische, genormte Presslinge mit einem Durchmesser von 4 bis 10mm. Sie werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz hergestellt, wobei keine chemischen Bindemittel zum Einsatz kommen. zählt ebenfalls zu einer klimabewussten Form der Wärmeerzeugung. Zudem zeichnen sich Pelletheizungen durch einen Energiekosten-Vorteil gegenüber Öl und Co.aus.

Fördermittel des BAFA

Auf der Bundesebene wird die Nutzung von Wärmepumpen u.a. vom BAFA gefördert. Hier gibt es Zuschüsse für effiziente Anlagen zur Bereitstellung des Heizwärmebedarfs und zur Warmwasserbereitung nur in bestehenden Gebäuden. Die neu errichteten Gebäude sind somit von der finanziellen Unterstützung ausgeschlossen.

Ab dem 1. Januar 2011 können Wärmepumpen nur gefördert werden, wenn ihre Umwälzpumpen die Anforderungen der Effizienzklasse A erfüllen. Um Fördermittel zu bekommen, muss sowohl bei elektrisch- als auch bei gasbetriebenen Wärmepumpen zusätzlich zum Strom- bzw. Gaszähler mindestens ein Wärmezähler eingebaut werden. Dem Zähler kann man entnehmen, wie viel Wärme eine Anlage insgesamt abgegeben hat - diese Messung wird vom BAFA verbindlich gefordert. Des Weiteren muss vom Antragsteller je nach Anlagenart eine bestimmte festgelegte Jahreszahl nachgewiesen werden. Weitere Voraussetzung ist die Prüfung des in die Berechnung der Jahreszahl eingehenden COP-Wertes durch ein unabhängiges Prüfinstitut. Bei Wärmekondensationspumpen, die aufgrund ihrer Konstruktion keine Wärmezählung zulassen, ist eine Förderung möglich, soweit die Heizungsanlauftemperatur unter 40 °C liegt. Weiterhin ist ein Nachweis notwendig, dass die geforderten Jahreszahlen realisiert werden. Auch wenn bei dieser Anlagenart die Wärmemessung entfällt, muss der Strom- oder Gasbedarf dennoch erfasst werden.

Als Privatperson muss man die Förderung innerhalb von 6 Monaten nach Inbetriebnahme der Anlage beantragen. Unternehmen und Freiberufler müssen ihre Anträge bereits vor Beginn des Vorhabens einreichen. Interessenten, deren Anträge 2010 aufgrund fehlender Haushaltsmittel nicht bewilligt wurden, können nun erneut einen Förderungsantrag stellen. Dabei muss aber die Wärmepumpenanlage gemäß den Richtlinien vom 9.07.2010 förderfähig sein. Möchte man neben der Wärmepumpe noch eine förderfähige Solarkollektoranlage einbauen, so wird vom BAFA ein Kombinationsbonus in Höhe von 500 EUR gewährt. Andere Boni oder Innovationsförderung gibt es für Wärmepumpen nicht.

Auch bei Bundesländern, Kommunen oder Energieversorgern findet man Förderungen für die Nutzung der Wärmepumpen. Informieren Sie sich mittels Fördermittelrechner im Internet über alle aktuellen Fördermöglichkeiten für Ihr persönliches Vorhaben.

Fördermittel der KfW

Staatliche Förderungen können auch bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfWKreditanstalt für Wiederaufbau. KfW ist eine staatliche Bank und bietet unter anderem zahlreiche Förderprogramme in Bereichen Bau, Wohnen und Energie. Gefördert wird z.B. die energetische Gebäudesanierung, Modernisierung von Wohnräumen oder der Bau von energiesparenden Gebäuden.) beantragt werden. Diese Bank fördert Wärmepumpen mit zinsgünstigen Krediten. Diese kann man z.B. im Rahmen der Förderprogramme „Erneuerbare EnergienEnergien aus Quellen, die sich kurzfristig regenerieren. Im Gegensatz zu fossilen Ressourcen stehen erneuerbare (auch regenerative) Energien unbegrenzt zur Verfügung. Dazu gehören vor allem die Wind- und Sonnenenergie, die Wasserkraft, die Geothermie sowie die Energie, die durch Gezeiten entsteht. Auch die aus der Biomasse gewonnene Energie zählt zu regenerativen Energien. Standard (270)“, „Energieeffizient Bauen“ oder „Energieeffizient Sanieren“ beantragen. Die Anträge müssen jeweils vor der Durchführung der Maßnahme eingereicht werden. Bei allen diesen Programmen profitiert man von den tilgungsfreien Anlaufjahren. Die KfWKreditanstalt für Wiederaufbau. KfW ist eine staatliche Bank und bietet unter anderem zahlreiche Förderprogramme in Bereichen Bau, Wohnen und Energie. Gefördert wird z.B. die energetische Gebäudesanierung, Modernisierung von Wohnräumen oder der Bau von energiesparenden Gebäuden. unterstützt außerdem all diejenigen, die in Tiefengeothermie investieren möchten. Es handelt sich dabei um Projekte in Deutschland, die Erdwärme in mehr als 400 Metern Bohrtiefe gewinnen. Auch hier profitieren die Antragsteller von langfristigen Krediten mit niedrigen Zinsen sowie tilgungsfreier Anlaufzeit.
Zu beachten ist auch, dass auf die staatliche Förderung der Wärmepumpen kein Rechtsanspruch besteht. Die Fördermittel werden nur ausbezahlt, solange sie vorhanden sind.