Durchbrand
Bei diesem Feuerungsprinzip wird die Verbrennungsluft von unten durch den Rost und damit durch die gesamte Brennstoffschichtung geleitet und die Heißabgase werden nach oben abgegeben. Die Zündung erfolgt von unten und das Glutbett entwickelt sich über dem Rost. Ein Nachteil dieses Prinzips ist, dass dadurch der gesamte Brennstoff erhitzt wird und gleichzeitig in Reaktion ist, weshalb eine Anpassung der Verbrennungsluftmenge schwierig ist. Entgegenwirken lässt sich diesem in begrenztem Maße indem man häufig kleine Mengen an Brennstoff nachlegt, um den Verbrennungsablauf möglichst gleichmäßig zu halten. Dies ist in Haushalten meist kein Problem und zudem ist die Entaschung mittels Rost oder Aschekasten problemlos.
Dr. agr. Hans HARTMANN; Dipl.-Ing. (FH) Klaus REISINGER; Dipl. Ing. agr. Klaus THUNEKE; Dipl. Forstwirt Dipl. Ing. (BA) Alexander HÖLDRICH; Dipl. Phys. Paul ROßMANN; Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (Hrsg.) : Handbuch Bioenergie Kleinanlagen. 2. Auflage, 2007. – S. 75 f
