Hackgutheizung
Eine Hackgutheizung strahlt Wärme und Behaglichkeit aus und wird von Hand beschickt – ein direkter Kontakt mit dem Brennstoff also. Aber das ist nur ein kleiner Nachteil in Anbetracht dessen, dass man jeden Morgen dem regen Treiben des Feuerspiels zusehen darf und dabei gemütlich eine Tasse Kaffee trinkt.
Arten der Hackgutheizung:
- Offene Kamine (zum Wohnraum hin offener Feuerraum)
- Zimmeröfen (im Wohnraum freistehende Öfen; sind aus Gusseisen, Kacheln oder Speckstein gebaut)
- Kaminöfen (moderne Variante des Zimmerofens; besitzt eine im Betrieb luftdicht verschlossene Tür mit Sichtscheibe)
- Küchenherde (zum Heizen, Kochen und Backen)
- Speicheröfen (= Kachelofen; Wärme wird über längere Zeiträume gespeichert)
Verschiedene Kessel der Hackgutheizung
- Durchbrandkessel/Festbrennstoffkessel: Das Hackgut wird gleichzeitig erhitzt und entgast. Es brennt nach oben ab, genauso wie beim Lagerfeuer. Die Energie, die erzeugt wird, hat teilweise hohe Stärkeunterschiede und Emissionen, besonders in der Anheiz- und Nachfüllphase.
- Festbrennstoffkessel: Dieser Kessel ist für eine besonders umweltfreundliche Holzverbrennung geeignet. Moderne Holzkessel qualmen nicht mehr, haben einen guten WirkungsgradVerhältnis zwischen Eins und Ertrag (nutzbare zu aufgewendeter Energie). Man unterscheidet - Feuerungswirkungsgrad - Normnutzungsgrad - Jahresnutzungsgrad - Leistungszahl Wirkungsgrad bei Wärmepumpen: punktuell bestimmtes Maß für die tatsächlich aufgewendete Energie. Meist geschieht dies im optimalen Betriebszustand und daher liegt der Wirkungsgrad normalerweise über dem Nutzungsgrad. bis zu 90%, sind komfortabel und leicht zu bedienen. Mikroprozessgesteuerte Regelelemente lassen sogar teilweise die Steuerung von Luftzufuhr und Heizleistung per Fernbedienung zu.
- Unterbrandkessel/Holzvergaserkessel/Seitholzkessel: Das Hackgut befindet sich auf einem Rost, das heißt der Brennstoff brennt bei dieser Variante von unten her ab. Dieser Brennvorgang ist vertikal oder seitlich möglich. Das bedeutet, dass die Flamme nicht nach oben, sondern eben seitlich oder nach unten in eine getrennte Kammer brennt. Die Holzvergasungs-und die Gasverbrennungsvorgänge werden bei diesem Kessel fast vollständig getrennt. Die Gase werden örtlich getrennt, also in eine separate Brennkammer geleitet und dort verbrannt. So wird nur der untere Teil des eingelegten Hackguts entzündet.
Informationen zum Hackgut
Zur Lagerung benötigt man ausreichenden Platz, denn das Hackgut sollte mindestens 1 Jahr (Nadelholz) bzw. 2 Jahre (Laubholz) abgelagert sein, damit es trocken genug ist. Denn nur ausreichend trockenes Hackgut verbrennt schadstoffarm. Weiterhin darf nur unbehandeltes Holz verbrannt werden. Bei der Verbrennung bspw. lackierter Hölzer entstehen hochgiftige Verbrennungsprodukte, die über den Kamin in die Umwelt gelangen. Die reine Holzasche ist mineralstoffreich und kann als
Mineraldünger verwendet werden.
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Fakten Hackgutheizung:
- wird von Hand beschickt
- verschiedene Arten der Hackgutheizung
- Unterschiedliche Kessel der Hackgutheizung
- Hackgut mindestens 1 oder 2 Jahre lagern
- reine Holzasche ist mineralstoffreich – kann als Dünger verwendet werden
