Hackgutheizung

Holzheizung Hackgutheizung

Eine Hackgutheizung strahlt Wärme und Behaglichkeit aus und wird von Hand beschickt – ein direkter Kontakt mit dem Brennstoff also. Aber das ist nur ein kleiner Nachteil in Anbetracht dessen, dass man jeden Morgen dem regen Treiben des Feuerspiels zusehen darf und dabei gemütlich eine Tasse Kaffee trinkt.

Arten der Hackgutheizung:

  • Offene Kamine (zum Wohnraum hin offener Feuerraum)
  • Zimmeröfen (im Wohnraum freistehende Öfen; sind aus Gusseisen, Kacheln oder Speckstein gebaut)
  • Kaminöfen (moderne Variante des Zimmerofens; besitzt eine im Betrieb luftdicht verschlossene Tür mit Sichtscheibe)
  • Küchenherde (zum Heizen, Kochen und Backen)
  • Speicheröfen (= Kachelofen; Wärme wird über längere Zeiträume gespeichert)

Verschiedene Kessel der Hackgutheizung

Informationen zum Hackgut

Zur Lagerung benötigt man ausreichenden Platz, denn das Hackgut sollte mindestens 1 Jahr (Nadelholz) bzw. 2 Jahre (Laubholz) abgelagert sein, damit es trocken genug ist. Denn nur ausreichend trockenes Hackgut verbrennt schadstoffarm. Weiterhin darf nur unbehandeltes Holz verbrannt werden. Bei der Verbrennung bspw. lackierter Hölzer entstehen hochgiftige Verbrennungsprodukte, die über den Kamin in die Umwelt gelangen. Die reine Holzasche ist mineralstoffreich und kann als
Mineraldünger verwendet werden.

Viele wertvolle Informationen und Tipps rund um die Holzheizung findet man im Buch "Mit Holz heizen".

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Fakten Hackgutheizung:

  • wird von Hand beschickt
  • verschiedene Arten der Hackgutheizung
  • Unterschiedliche Kessel der Hackgutheizung
  • Hackgut mindestens 1 oder 2 Jahre lagern
  • reine Holzasche ist mineralstoffreich – kann als Dünger verwendet werden