Photovoltaik-Anlagen
Photovoltaik-Anlagen wandeln das Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um.
So funktionieren Photovoltaik-Anlagen
Bei Photovoltaik-Anlagen wird die Sonneneinstrahlung über die Solarzellen der Solarmodule direkt in elektrischen Strom umgewandelt. Der gewonnene Gleichstrom wird über einen Wechselrichter in Wechselstrom transformiert.
- Solarzellen: Aus Sonnenlicht wird elektrischer Strom erzeugt. Dies geschieht mittels der Solarzellen, die aus einer dünnen Schicht eines Halbleitermaterials (Silizium), bestehen. Durch die Sonneneinstrahlung laden sich die Teilchen elektrisch auf und erzeugen Spannung.
- SolarmodulBestandteil einer Photovoltaikanlage. Dient dazu das Licht der Sonne direkt in elektrische Energie umzuwandeln. : Da einzelne Solarzellen recht wenig Spannung erzeugen, werden sie im SolarmodulBestandteil einer Photovoltaikanlage. Dient dazu das Licht der Sonne direkt in elektrische Energie umzuwandeln. miteinander in Reihe geschaltet. Über Kontakte und Stromkabel wird die Ladung abgeleitet.
Unterscheidung zwischen Insel- und Netzeinspeisesystemen
- Inselsysteme dienen zur Eigenversorgung. Hier wird der Ertrag an Solarstrom zu 100% selbst verbraucht (Stromversorgung in Gebieten ohne Stromanschluss).
- Netzeinspeisesysteme speisen den von den Photovoltaik-Anlagen erzeugten Strom in das Netz der regionalen Energieversorgungsunternehmen (EVU) ein. Der vom PV-Generator erzeugte Gleichstrom wird durch Wechselrichter in den vom EV benötigten Wechselstrom umgewandelt und in die EVU Stromnetze automatisch eingespeist.
Vorteile von Photovoltaik-Anlagen:
- Vergütung: Für den Strom, den man über eine Photovoltaik-Anlage mit bis zu 30kW erzeugt, erhält man bei der Einspeisung in das Stromnetz 43,01 Cent/Kilowattstunde. Seit Anfang 2009 kann man den Solarstrom auch für den Eigenverbrauch nutzen. Die entsprechenden Kosten für den Strombezug können gespart werden und zusätzlich erhält man 25,01 Cent/Kilowattstunde vergütet. Für Anlagen, die nach 2009 installiert wurden, sinken diese Vergütungen in Abhängigkeit vom Jahr der Instandsetzung.
- Umweltschutz: Photovoltaik-Anlagen arbeiten ohne Verbrennung eines Energieträgers und sind daher emissionsfrei.
- Unabhängigkeit: Öl und Gas sind aufgrund der Ressourcenknappheit nicht unbegrenzt verfügbar. Durch Photovoltaik-Anlagen nutzt man den Solarstrom als unerschöpfliche Energiequelle der Sonne und man ist beim Eigenverbrauch unabhängiger bzw. nicht an die Entwicklung der Energiepreise gebunden.
Um eine Photovoltaik-Anlage aufzubauen, braucht man qualitativ hochwertiges Zubehör. Eine Vielzahl nützlicher Photovoltaik-Produkte, die Installation und Pflege der Anlage erleichtern, findet man hier: SolarLog-Shop24
Lebensdauer von Photovoltaik-Anlagen
Die Hersteller von Solarmodulen bieten inzwischen eine Garantie zwischen 10 und 25 Jahren. Die durchschnittliche Lebensdauer von Photovoltaikmodulen liegt bei 30 bis 40 Jahren. Die Wechselrichter müssen i.d.R. nach ungefähr 10 Jahren ausgetauscht werden.
Eines der ältesten Module hat bisher eine Lebensdauer von 45 Jahren und erzeugt immer noch Strom.
Kosten von Photovoltaik-Anlagen
Seit 1990 haben sich die Preise für Photovoltaik-Anlagen mehr als halbiert - von rund 15.000 Euro pro kWp auf weniger als 6.000 Euro pro kWp. Die Kosten für eine Photovoltaik-Anlage sind abhängig von der Größe, der Leistung und den persönlichen Ansprüchen. Die Preisspanne für Photovoltaik-Anlagen liegt zwischen 5.000 Euro je kWp in der einfachsten Ausführung und über 7000 Euro je kWp bei Hochleistungsanlagen.
Fakten Photovoltaik-Anlagen:
- direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie
- Unterscheidung zwischen Insel- und Netzeinspeisesystemen
- Vorteile bei der Vergütung von Photovoltaik-Anlagen
- Photovoltaik-Anlagen sind umweltfreundlich
- unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise
- durchschnittliche Lebensdauer von Photovoltaik-Anlagen liegt bei 30 – 40 Jahren
